Montag, 18. Mai 2015

Get Happy - Coca Cola spielt bei den Geolocationsdiensten mit

Coca Cola hat nun auch seinen Einstieg in den Geolocationsdienste Markt gewagt.
Die App Get Happy stellt deren neuestes Mittel zur Kundenbindung dar.
Zwar ist es auf den ersten Blick eine digitale Stempelkarte wie es sie schon zu Hauf gibt, doch der genauere Blick lohnt sich stellt es doch eine neue Strategie im Vertriebsumfeld dar.

Direkt an Coca-Cola angeschlossene Händler können via dieser App ihren Kunden neue Vorteile bieten so wurde zum Beispiel das gute alte Bonussystem ich besuche x-mal einen gewissen Laden und bekomme dann einen natural Bonus bei Get Happy aufgegriffen.
Weiterhin wird durch die App dem Kunden der Weg zum nächsten Coca-Cola Partner aufgezeigt.
Dies ist eine zum einen innovative Lösung die sich einfach darauf stützt dass CocaCola so seinen Vertriebsweg Direkt in die App einbinden zum anderen werden auf diesem Wege die eigenen Partner direkt unterstützt. 

Die eigentlichen Konkurrenten wie Pepsi oder auch andere Limonaden -Hersteller haben hier ein sehr deutliches Statement bekommen.
Aber auch die Locationsdienste können hier profitieren denn nun ist ein Global Player in den Markt eingestiegen und nutzt die Technik, welche diese Dienste seit Jahren präferieren.

Spannend bleibt  hier der Fortgang dieser App aber eben auch die Reaktion der Geolocationsdienste  und selbstverständlich die der anderen Limonadenhersteller.

Bisherige Versuche der Geolocationsdienste im deutschen Markt wirklich Fuß zu fassen waren ja bekanntlicherweise noch nicht hundertprozentig erfolgreich. 
Auch weil ja das Hauptproblem derartige Dienste ist, dass sie gegen Vorbehalte bezüglich des ausspionierens beziehungsweise auch gegen Gutscheinanbieter bestehen mussten. 
So verfolge ich dieses auch mit Spannung, da hier ein ganz großer anfängt in dem Marktsegment mitzumischen.



Hier noch ein interessanter Link

Und der Link im Google Store


Donnerstag, 14. Mai 2015

Franken und Baden Württemberg ich denke hier sollte mehr zusammengearbeitet werden

Der letzte Bahnstreik hat es mal wieder sehr deutlich gezeigt, an den Landesgrenzen hört das eigene Denken auf.
Auch die Diskussion um den Haltepunkt Schnelldorf ist hier wieder sehr symptomatisch für ein fehlen gegenseitigen Verständisses und des willens zur Zusammenarbeit.

Doch gerade mit Baden-Württemberg (vorallem Hohenlohe-Franken) hat Mittel und auch Unterfranken einen Wirtschaftsraum zum Nachbarn, der nicht nur 7 Weltmarktführer auf der Straße der Weltmarktführer - der Bundesstraße 19. sondern an Innovations und Wirtschaftskraft geradezu attraktiv ist.
Das ewige Schielen nach Bayern besonders nach Oberbayern ist hier in meiner Sichtweise ein völlig falscher Weg.

Doch zurück zu dem was mich wirklich antreibt diesen Blogbeitrag zu schreiben.
Da ich auf dem Weg nach Stuttgart zum Projektmanagement Barcamp keinen Zug in Mittelfranken bekommen habe, musste ich 78 km mit dem PKW nach Crailsheim zurücklegen um dort dann endlich Richtung Stuttgart fahren zu können. Eine Wirtschaftsregion wie Nürnberg kann sich dieses - auch trotz des Bahnstreiks nicht leisten sich von seinem Zugstarken Nachbarn abkuppeln zu lassen.
Die Züge fuhren nämlich von Stuttgart kommend maximal bis Crailsheim und die 5 AlibiShuttlezüge in die Hauptstadt Mittelfrankens waren ihren Namen nicht wert.

Auch fällt mir auf das generell diese Nachbarschaft gerade aus Richtung Nürnberg eher stiefbrüderlich behandelt wird, was ich für eine Törichtheit sonders gleichen halte.
Nicht nur das Gewerbegebiete entlang der A6 entstehen sondern auch das ganze Unternehmen ihre Logistikbereiche dorthin auslagern ohne das Nürnberg, das nach wie vor nicht sonderlich gut dasteht seinen Teil dazu beiträgt.

Für mich stellt sich hier immerwieder die Frage wollen die Mittelfranken nicht mit den Hohenlohe-Franken zusammen was machen oder fehlt hier nur die Erkenntnis was sich hier knapp 100 km weiter tut.
Oder schielen die Nürnberger nur zu sehr auf Nürnberg und lassen einen so interessanten Partner deshalb links liegen.
Auch Stuttgart ist ein sehr viel interessanterer Partner als München - doch auch diese Erkenntnis ist in Nürnberg noch nicht angekommen.

hier ein etwas älterer Artikel über die Straße der Weltmarktführer der aber an seiner Aktualität nichts eingebüßt hat:
http://www.weissman.de/ArtikelDownloads/DieWeltmarktfuehrerHohenlohe.pdf

Sonntag, 10. Mai 2015

LokIn - da müsst ihr jetzt dran bleiben

Wie bereits vor gut 2 Monaten habe ich die LokIn App während meiner Fahrt nach Stuttgart erneut getestet.
Es hat sich einiges getan, einiges Positives und einiges ist noch immer stark verbesserungswürdig.
Zum einen gefällt mir nach wie vor der Sinn hinter der App.

Was mich jedoch bislang noch nicht überzeugt ist das fehlen, von vielen Regionalzügen und daraus resultierend auch die fehlende Möglichkeit an Bahnhöfen die nur von  RE, RB Zügen angefahren werden sich einzuloggen, hier heißt es nun wirklich dran bleiben und dieses zu ergänzen.

Hieran angelehnt fehlt auch ein System das mittlere Bahnhöfe wie Ansbach, Crailsheim oder Schwäbisch-Hall Hessental erfasst und etwa aufzeigt was man dort in Bahnhofsnähe erreichen kann, bzw. wo sich die nächste Fahrkartenverkaufsstelle (nicht Automat) befindet.

Auch die von mir eingebrachte Idee der Gamification mit Foursquare und deren Ableger Swarm bzw. auch mit Yelp wurde bislang noch nicht aufgegriffen, denn gerade hier liegt für viele der Reiz und man kann auch von deren Systemen durchaus profitieren (da beide Anbieter nämlich auch Gutscheine für an Bahnhöfen ansessige Unternehmen anbieten).

Es bleibt noch viel Arbeit für das Team von LokIn ich bin gespannt, wie die APP sich weiterentwickelt, das kann doch erst nur der Anfang sein denke ich da geht mal definitiv mehr.

Projekt Management Barcamp in Stuttgart

Nach knapp einem Jahr Barcamp Abstinenz stehen dieses Jahr gleich 3 bis 4 auf meinem Zettel.
Den Anfang machte am Freitag mein erstes reines Themen Barcamp, das Projektmanagement Barcamp in Stuttgart.

Aufgrund des Bahnstreiks war die Anreise etwas kompliziert, doch dazu komm ich in einem eigenen Blogbeitrag noch.
Auch meine Abreise war leider viel eher als geplant (ich konnte leider nur 3 Sessions mitmachen), da ich sonst am Samstag nicht auf die andere von mir fest eingeplante Veranstaltung hätte gehen können.
Mein besonderer Dank zwecks der Hilfestellung bei der Anreise an @madiko, die mir aufgrund meiner Anreiseproblematik mit Rat zur Seite gestanden ist.

Doch zurück zum Barcamp, die fabelhafte Organisation um Eberhard Huber hatte wirklich an alles gedacht, Kaffee, sonstige alkoholfreie Getränke und Speisen im Überfluss, freies WLAN, sowie ein Notzbuch in dem man eigene Notizen festhalten konnte.

Nicht zu vergessen das wichtigste interessante Teilgeber die hoch interessante Themen mitgebracht hatten.

Und eine kurze Zwischenfrage eines Studenten in der Session von @paula_Lehmann (Das Barcamp findet am Mediencampus der Universität Stuttgart statt) ob wir einen verrückten Spanier gesehen haben.

Einige andere Teilgeber, wie @paula_Lehmann und @pjmensch  werde ich definitiv auf Twitter weiter verfolgen.

Ich kann nur sagen, wer so wie ich relativ neu im Umfeld des Projektmanagements ist und zwar nun die Ausbilung hierzu hat, aber noch wenig praktische Erfahrung, hat hier wirklich von alten Hasen was lernen können.

Was bei mir bleibt, ist auch der Punkt das ich nächstes Jahr wieder nach Stuttgart fahren werde, ich bin begeistert nein ich bin überzeugt das es richtig war und ist dort gewesen zu sein.

Meine Empfehlung das eigentlich jeder mal ein Barcamp egal zu welchem Thema besuchen sollte besteht nach wie vor.

Mein nächstes Barcamp ist übrigens mein Heimatbarcamp in Nürnberg.