Sonntag, 29. März 2015

Digitaler Rückstand oder warum unser Wohlstand langsam vor die Hunde geht

Ich habe schon viel zu diesem Thema geschrieben und kann auch noch viel dazu beitragen.

Der äusserst lesenswerte Artikel von Ingo Steinhaus in der Onlineausgabe der IT-Zoom (Hier der Link http://www.it-zoom.de/it-director/e/breitband-und-eisenbahn-ein-vergleich-10136/)
bringt es mehr als nur deutlich auf den Punkt.
Wir brauchen einen Masterplan und zwar in jeder Gemeinde.
Jede Gemeinde muss für sich selbst entscheiden ob Sie - wie vor 150 Jahren mit der Eisenbahn- teil der Modernen Gesellschaft bleiben will oder ob sie sich von Wohlstand und Fortschritt abhängen lassen will.

Es ist mir zwar bewusst das die meisten Bürgermeister - in unserer alternden Gesellschaft nicht begreifen können - nein nicht begreifen werden, warum gerade ihre Gemeinde Geld hierfür in die Hand nehmen muss. Auch die Chefs in den Handwerksbetrieben müssen hier Überzeugungsarbeit leisten. Denn eigentlich kann es sich kein Handwerksbetrieb mehr leisten seine Leistungen über darstellerische Plattformen wie Youtube, Instagram, Eyeem, Pinterest zu vermarkten. Hierfür benötigt es eine Strategie für den Einsatz von Social Medias die auch die Punkte wo stehen wir und wo wollen bzw. müssen wir hin - und einen Breitbandanschluss, der seinen Namen verdient - und hier meine ich nicht 2 MBits sondern mindestens 50 oder gar 100 Mbits.

Das die digitale Agenda des Bundes ihren Namen nicht verdient, habe ich ja bereits mehrfach dargelegt, drum muss dieser Druck aus dem deutschen Wirtschaftsmotor - dem Mittelstand kommen.
Und vorallem - wie damals von 150 Jahren- die Gemeinden in der Fläche beflügeln.
Denn dort befinden sich die Arbeitsplätze und nicht in den großen Konzernen, auf die in der Politik anscheinend nur noch gehört wird.



Ein ähnlicher Witz ist übrigens auch das Thema WLAN im öffentlichen Raum - meine Meinung hierzu ist bekannt es macht Sinn auch für die Handwerksbetriebe, Gaststätten, Mittelständler sich mit den Freifunkern zusammenzutun um Kunden und Besuchern hier einen Mehrwert zu bieten und gleichzeitig dem Irrsinn der Störerhaftung zu entgehen - denn auch dort hat der Gesetzgeber keinen brauchbaren Gesetzesentwurf erschaffen, sondern eher das Gegenteil.


Hier noch ein Link zum Thema WLAN und ÖPNV - der einfach auch aufzeigt das wir so nicht mehr weitermachen können:


http://www.welt.de/wirtschaft/article138899388/WLAN-im-Zug-bleibt-ein-Luxus-fuer-wenige-Bahnfahrer.html


Es ist die Frage wie lange wir uns diesen digitalen Rückstand noch leisten können bis wir selbst von Schwellenländern überholt worden sind und bestenfalls noch Mittelfeld in der Welt sind.


Hier noch der Link zum Themenkomplex Digitaler Rückstand bei IT-Zoom

http://www.it-zoom.de/trend/digitaler-rueckstand/

Medien oder wo ziehen wir überhaupt mal eine Grenze

Eins vorweg, ich bin einfach einiges Leid, auch bestimmte Diskussionen was darf die Presse und was nicht.
Für mich wurde diese Woche einfach mehr als nur eine Grenze überschritten. Nicht nur das Reporter wie Geier agiert haben (ich entschuldige mich hier auch förmlich bei allen Geiern der Welt), nein es Wurde aus Sensationsgier auch ein Urteil gefällt bevor der endgültige Untersuchungsbericht vorliegt und unbeteiligte dritte vor die Kameras der Welt gezogen - aus Unwissen aus Unverschämtheit oder was auch immer.

Lügenpresse oder können wir unserer Medienlandschaft überhaupt noch vertrauen?

Zeitweise fühle ich mich bei der aktuellen Presse eher an den Völkischen Beobachter oder den Stürmer erinnert als an eine objektiv und vorallem neutral berichtende Presse
Sei es ein Streik, Proteste oder jetzt der Flugzeugabstürz es ist reisserisch bis zum Schluss
Hier nehmen sich öffentlich Rechtliche und auch private Sender und vorallem überregionale Zeitungen wenig.

Der Ausspruch des vor 20 Jahren verstorbenen Hanns-Joachim Friedrichs "Man darf sich nicht mit einer Sache gemein machen - auch nicht mit einer guten" wird mit Füßen getreten, ich frage mich inständig wo sind die guten Moderatoren, die guten Redakteure und die guten Journalisten hin? -
Alle Tod oder Mundtot?

Es gibt noch Lichtblicke vorallem bei regionalen Medien aber auch dort stelle ich eine gewisse Tendenz zur Propaganda - Egal welcher Seite fest.

Wir müssen uns ernsthaft Sorgen um unsere Medienlandschaft machen oder wir landen wie Italien bei einer Einheitsmeinung.
Dann ist es nur noch ein kurzer Schritt zu einer Welt wie sie z.B. im Film Rollerball von 1975 beschrieben wird.


Boykottieren ist so 80er

Warum sollte zu einem Boykott gegen eine Zeitung oder gegen mehrere aufgerufen werden oder deren Verkauf gar von Geschäften  unterlassen werden.

Dadurch wird sich nichts verändern ein Boykott is nur was kurzfristiges und so 80er bzw 90 er
Weder der Boykott von Olympia 80 in Moskau  noch  der 84 in Los Angeles noch der Boykott französischer Produkte nach deren Atomversuchen  oder der Boykott  von Shell haben wirklich  was verändert da diese generell  nur kurzfristig  bemerkbar sind. In 2 Wochen lesen diejenigen doch eh wieder ihre angestammten Zeitungen.

Bewusste Kaufentscheidungen über einen langen Zeitraum  jedoch  bewirken etwas ich denke  hier nur an die Biobranche. Zeitungen leben heute in Zeiten von sinkenden Auflagen und Abonementenzahlen von Anzeigenkunden und vorallem von deren Wohlwollen.
hier kann nur über ein bewusste Kaufentscheidung dazu beigetragen werden. 

Ich halte hier vorallem regionale Zeitungen für wichtig und bin auch manchmal erstaunt was die Buben und Mädels vom Fränkischen Tag mit Ihrem Portal Infranken, der Mainpost, der NZ oder auch all der anderen lokalen Zeitungen auf die Beine stellen. 
Ich finde gerade diese gilt es hier zu unterstützen. die überregionalen Zeitungen allem voran die aus dem Hause Springer halte ich für schlichtweg überbewertet und eigentlich auch nicht mehr wirklich lesenswert.

Fakt für mich ist, die Änderung der Presselandschaft kann nur langsam vollzogen werden.
Was ich jedoch für gut halte ist das schnelle verbreiten von Nachrichten via Twitter, Facebook oder Google+, Blogs wie die Krautreporter  ich stelle fest das hier viel intensiver bzw. schneller berichtet wird als es die anderen Medien je gekonnt haben bzw. können.

Ich könnte hier viele Beispiele nennen möchte aber nur 2 Anführen: Das Feuer in Zirndorf in der Sylvesternacht, die Explosion in Roth, die ersten Meldungen darüber bekam ich via Twitter bzw. Facebook. Wennauch ich sagen muss das die Buben und Mädels gerade von InFranken dann sehr schnell drauf reagiert haben und weitere Informationen beibringen konnten.
Und gerade das macht - aus meiner Sicht den Mehrwert von Social Medias aus.

Darum nochmals ein Boykott wird nichts bewirken - eine bewusste Kaufentscheidung für oder gegen etwas jedoch schon.

Freitag, 27. März 2015

Der deutsche Wahn ein Zertifikat besitzen zu müssen

Nehmen wir mal an wir können etwas ganz besonders gut, möchten unsere Kenntnisse auch im Berufsleben einbringen und dürfen nicht, weil wir kein in Deutschland anerkanntes Zerfikat haben oder besser noch keines Besitzen, statt dessen wird hierfür einer Engagiert der zwar keine Ahnung davon hat wie man sich die Schnürsenkel zubindet aber ein Zertifikat für eben jenige Tätigkeit hat.
Hier Spielt der Regulierungswahn wieder voll mit.

Ausländische Ausbildungen und Zertifikate anerkennen lassen - zwar gibt es hier einen Interessanten Ansatz die Anerkennung zu erleichtern, aber ähnlich wie im Digitalen Rückstand verpasst Deutschland hier den Anschluss und dann sind wir bestenfalls noch Mittelfeld im Bereich der Industrienationen.



hier auch ein Link zu einem ähnlichen Thema:
http://karrierebibel.de/zusatzqualifikationen-welche-lohnen-sich/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter&utm_campaign=Feed%3A+karrierebibelblog+%28Karriere-Bibel%29

Deutsche Banken wollen einen Online Payment Dienst an den Start bringen

Ich hatte die Tage ja bereits mehrfach gebloggt das ich mich ziemlich drüber Aufgeregt habe, das jetzt knapp 10 Jahre nach dem Start von Paypal deutsche Banken der erste Versuch ein deutsches Paypal zu schaffen gescheitert ist.

Jetzt folgt der 2. Versuch von deutschen Banken und Sparkassen und auch hier Unke ich bereits jetzt das auch dieser Scheitern wird, denn dafür ist Paypal, ist Apple Pay und Google Wallet und wie sie heißen alle bereits zu etabliert. Die haben bereits den Markt unter sich aufgeteilt und für eine nationale Lösung ist hier kein Platz mehr.
Es ist kurzsichtig zu glauben, das irgendjemand - ähnlich wie bei dem bereits gescheiterten Yapital wird hier nur national Gedacht, doch die Paymentlösungen sind heute Global und nicht mehr National.

Ich habe schwere Bedenken das dieses Zahlungssystem in irgendeiner Weise überhaupt populär wird.






Donnerstag, 26. März 2015

Lobbyisten und die SPD

Es gab mal eine Zeit da war die SPD die Partei des kleinen Mannes.
Doch dies ist gerade in Zeiten von Sigmar Gabriel lange vorbei. Es ist bezeichnend wenn ein Mann wie Dieter Gorny - Seines Zeichens seit 2010 Mitglied der SPD Medienkomission -  wird nun Beauftragter für kreative und digitale Ökonomie im Wirtschaftsministerium.

Es ist eine neue Qualität wie Lobbyisten nun in die Politik vordringen (bislang wie auch bei TTIP oder im EU Parlament - in dem Gerne auch mal direkt von Lobbyisten vorbereitete Gesetzesentwürfe eingebracht werden). Hier wurde ein echter Lobbyist direkt zu einem politisch agierenden Mitarbeiter einer Bundesbehörde gemacht- das hat nicht nur eine Geschmäckle das hat einen höchst schalen Beigeschmack, da gerade auch der BMVI sich als eine der stärksten Innovationsbremsen erwiesen hat.

Doch das so deutlich auf einen reinen Lobbyisten gesetzt wird statt sich echte Experten ins Boot zu holen, von denen es an den Universitäten des Landes bzw. sich gar einen Unternehmer der echte Erfahrung im Onlinegeschäft hat zeugt nicht nur von reinem Unverständnis der Gegebenheiten sondern wirkt fast wie mit Absicht so Inszeniert.

Man möchte meinen die Politik - allem voran die Bundesregierung-  erklärt dem Netz und dessen Nutzern den Krieg - nach der ebenfalls sehr deutlich in eine Richtung zeigende Personalie Günter Oettinger, der als EU Kommisar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft auch kein echter Freund der Netzgemeinde ist.



hier noch ein Link zum Thema
http://www.techstage.de/news/Digitalexperte-der-Regierung-ist-Lobbyist-der-Musikindustrie-2584633.html

Mittwoch, 25. März 2015

Antwort an Andreas Weck und seinen Beitrag in T3n

Sehr geehrter Herr Weck,

ich stimme Ihnen hier nicht zu, zumindest nicht vollständig.

Zum einen sind wir in Deutschland tatsächlich Technikfeindlich - zumindest technikfeindlicher als die USA und Israel, wie man auch an der Menge der Gründungen merkt. - und nun kommt der Punkt in dem ich ihnen zustimme, ich mag einfach diese "Wir machen das"-  Mentalität, die in beiden Ländern verbreitet ist
Zum anderen haben wir hier auch ein Investitionsproblem, da viele die tatsächlichen Notwendigkeiten für Investionen und auch für die Risiken und Chancen falsch verstanden werden.
In Deutschland herrscht hier eher eine Vollkaskomentalität ja ich möchte fast "Wasch mich aber mach nicht nicht Nass - Mentalität" sagen.
Wir wollen Investieren scheuen aber die Risiken, das führt dazu, das Gründer lieber ins Ausland gehen und dort in einem Investitionsfreundlicheren Klima arbeiten.

Diesen Punkt vermisse ich in Ihrem Betrag völlig, da hieran in Deutschland auch nicht gearbeitet wird.
Alle neuen Investionsprogramme arbeiten wie Banken - also kann hier niemand erwarten, das wirklich neue Innovationen in Deutschland entstehen werden.
Was benötigt wird ist eine neue Kultur für Risikokapital im Bereich der Seedfinanzierungen.





hier der Link dazu
http://t3n.de/news/deutschland-technophobie-innovationsfeindlichkeit-601779/

Dienstag, 24. März 2015

Pinterest wird bei uns in Deutschland schwer unterschätzt


Das sich Unternehmen hierzulande mit der Nutzung von Social Medias schwertun ist kein Geheimnis- ausnahme einige Global Player.
Auch Pinterest, eines der Photosocials bildet hier keine Ausnahme.
Doch gerade Unternehmen können von einer sauberen und strukturierten Strategie, bei der auch der Mehrwert für den User generiert wird profitieren.

Zum einen können Produkte bei Pinterest vorgestellt werden und durch direkte Verlinkungen in den eigenen Onlineshop direkt angeboten werden.
zum anderen können so Vorschläge was mit den Produkten bzw. Erzeugnissen alles Angestellt werden kann dem möglicherweise zukünftigen Kunden schmackhaft gemacht werden.

Wichtig ist hier jedoch die Präsentation muss zur Unternehmensstrategie passen und den Kunden auch Ansprechen und abholen.

Pinterest kann hier im Rahmen einer Social Media Strategie eines der Standbeine sein, jedoch müssen hierzu auch die anderen Kanäle mit einbezogen werden und eine ganzheitliche Ausrichtung erfolgt sein.

hier auch  Link s  zum Thema:

http://ht.ly/KIF4U
und
http://karrierebibel.de/pinteresttipps/utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter&utm_campaign=Feed%3A+karrierebibelblog+%28Karriere-Bibel%29

Bye Bye Xing... warum Linkedin jetzt das bessere Berufliche Social Media ist

Lange Jahre habe ich eine Lanze für Xing gebrochen, es war ein gut durchdachtes gut laufendes, ständig laufendes Social Media für Firmen und Menschen die sich beruflich gut vernetzt sehen wollen.

Leider hat es Xing nach dem Einstieg von Burda nicht mehr geschafft neue Innovationen zu erschaffen und sich so auch bei den Nutzern brauchbar und interessant zu machen.
Die einzige nennenswerte Innovation der letzten Jahre, die mir einfällt ist die Handshakefunktion in der mobilen Version.

Zwar habe ich vor einigen Jahren mal ein Seminar der Xing-Academy besucht, das mir auch wirklich einiges an Verständnis über die Anwendung und die Einsatzformen gebracht hat, aber eben nicht nur im Bezug auf Xing sondern auch auf die Anwendung von Linkedin.
Auch hatte der von mir sehr geschätzte Torsten Maue am Barcamp Nürnberg 2012 verkündet, das Xing am absterbenden Ast ist. - Recht hatte er damals auch wenn ich relativ lange dem ausgehenden Licht noch die treue gehalten habe.

Doch Linkedin hat sich bei mir seit gut 2 Jahren zum Business-Social-Media meiner Wahl entwickelt, zwar fehlt dort die Handshakefunktion in der Mobilen Version, aber die meisten meiner Bekannten und Geschäftlichen Kontakte haben dorthin gewechselt, auch weil Linkedin internationaler ist als Xing. Burda hatte es nie verstanden das ein solches Social Media auch International wahrgenommen werden muss. Drum wird Xing den Weg von Lokallisten, Mein VZ usw gehen.


Bei LinkedIn mit seinem internationaleren Publikum ist auch die Gemengenlage deutlich angenehmer - so mein Eindruck. Es gibt weniger Schaumschläger und MultiLevelMarketing Leute die einen nach geraumer Zeit einfach nur noch Nerven.

Ich werde zwar meinen Xing Account offen lassen, pflege ihn jedoch nicht mehr, da ich dort keine Zukunft mehr sehe.



Chromecast vs Firestick

Wie ja bekannt ist (wie ich im Podcast mit @michinbg erzählt habe), verwende ich seit gut einem halben Jahr einen Chromecast und bin begeistert.

Gut man muss natürlich Abstriche machen, SmartTv ist aktuell noch mehr in den Kinderschuhen und Sender wie die ARD Gruppe lassen sich nur über den Einsatz zwischengeschalteter Apps anschauen, aber z.b. der von mir sehr verehrte @lefloyd oder der Satiriker @drproebstl in HD auf dem eigenen TV schauen zu können hat wirklich was.

Aber auch die ZDF - Gruppe, die genauso wie die BR Programme komplett via Chromecast anschaubar sind, bieten schon einen hohen Entertainmentfaktor.
Auch Pro7 Sat1 ist über deren App an Chromecast angeschlossen.

Den Firestick habe ich mir heute zusammen mit dem Prime von Amazon vorbestellt und bin gespannt was sich mit diesem nun bei mir Ändern wird, ob ich hier eine bessere Performance oder gar andere Programme empfangen kann.

Ich werde nach der Auslieferung und der Inbetriebnahme hier selbstverständlich berichten.


Montag, 23. März 2015

Deutschlands Versuch einen Paypalkonkurrenten aufzubauen - oder zu spät Teil 1.000

Während selbst in anderen Ländern wie Schweden mit Klarna (die ich übrigens für schwer Überbewertet halte) Konkurrenten zu Paypal aufgebaut werden können, wurde der Deutsche Versuch Yapital auch durch Managementfehler der Otto-Gruppe nach gutem Start versenkt.



Das typisch deutsche an dem Untergang von Yapital ist das man alles wollte und zwar gleich.
Zwar hat man vor knapp 4 Jahren große deutsche Konzerne wie die REWE Gruppe oder Douglas als Kunden für ihr Bezahlsystem gewinnen können, doch ein echtes Konzept konnte dahinter nicht zum Tragen gebracht werden.
Der Ausbau einer Branchenlösung aus dem vorgegebenen Konzept spielte vielen nicht in ihre Pläne, da es auch weitere Internationale Player wie eben Paypal, Google Wallet, Apple Pay usw schon deutlich weiter geschafft hatten.
Auch das Ziel eine deutsche PayPal Alternative zu schaffen wird an dem zu gemächlichen, zu ängstlichen deutschen Managementverhalten scheitern.

Wir wurden bereits vor langer Zeit digital abgehängt und der Perfektionismus mag vielleicht im Industriellen Umfeld richtig und wichtig sein, doch hier im Digitalen Umfeld zählt nur Geschwindigkeit und auch der Wille beherrschbare Risiken einzugehen.
Beides fehlt in Deutschland.







Hier noch ein Interessanter Link zum Thema:
http://mobilbranche.de/2015/03/yapital-%E2%80%93-die-letzten-tage-sind-gezaehlt

Maaßen ist ein Träumer

Ich bin mir nicht Sicher auf welchem Planeten der Verfassungsschutzpräsident Maaßen lebt, oder gar in welchem Universum - hier kann es nicht sein.

Seine Forderungen so berechtigt diese teilweise ja sind, stammen aus einer Zeit in der man Kriege noch auf Schlachtfeldern mit Rot und Blau gefochten hat.
Die Zeiten haben sich geändert, die Kriegsführung im Cyberraum ist eine andere es gibt keine Verbündeten mehr noch noch Teilnehmer / Feinde, die mehr oder weniger feindlich gesinnt sind, die NSA Skandale bzw. die dahinter stehende Diskussion ist ja mehr als Indiz dafür.

Keine der anderen beteiligten Parteien will eine "Haager-Landkriegsordnung für den Cyberkrieg" drum wird die Forderung von Maaßen einfach nur ungehört verhallen, ja Maaßen wird sich auf diesem Wege höchstens unglaubwürdig machen.


hier noch ein Link zum Thema:

http://www.teltarif.de/cyberwar-regeln-forderung-verfassungsschutz/news/59105.html

Samstag, 21. März 2015

Aboalarm eine App die mich begeistert

Wer von uns hat noch nicht mal vergessen einen Vertrag rechtzeitig zu kündigen und musste diesen aus diesem Grunde noch ein Jahr weiter bezahlen dies hat mich vor gut einem Jahr so geärgert dass ich für mich beschlossen habe einmal Aboalarm zu testen.

Die Handhabung ist denkbar einfach man trägt die Daten des jeweiligen Vertrages in die App ein und auch das mögliche Kündigungsdatum die App wird einen entsprechend vorzeitige informieren sodass man rechtzeitig die Kündigung auch mit Hilfe der App durchführen kann ein einfaches sauberes und sehr schnelles Verfahren.

Auch mit dem kundenservice von aboalarm bin ich sehr zufrieden ich hatte ja versehentlich zwei Accounts angelegt hatte mich deshalb an den Kundendienst gewandt und meine beiden Accounts wurden innerhalb kürzester Zeit zusammengeführt

Meine bisherigen Erfahrungen waren durchweg positiv aus diesem Grunde spreche ich auch eine Benutzer Empfehlung für die App aus.

Die App ist auf allen gängigen Systemen lauffähig und läuft bei mir seit gut einem Jahr jetzt stabil auch deshalb spreche ich die Empfehlung aus die App einfach zu testen.

Freitag, 20. März 2015

Wir brauchen Eier und Haltung


Haben wir es geschafft eine Gesellschaft voller Angst voller verkriechertum und ohne das nötige Maß an eigener courage zu erschaffen?


Ich stimme Ranga Yogeshwar zu in seinem Aufsatz den er gestern auf Facebook veröffentlichte hat er eigentlich  schon alles gesagt.

Übrigens  wurde in Großbritannien eine völlig ähnliche Diskussion über den berühmten Moderator Jeremy  Clarkson der Cult Sendung Top Gear geführt erst durch eine Petition  mit neben mir etwa 1 Mio beteiligten wurde seine Suspendierung aufgehoben. 

Haben wir nicht schon genug Bevormundung durch Staat und Medien um nicht auch selbst entscheiden zu können was wir wollen und was nicht.
Oder das sind die Gutmenschen, welche uns jeden Spaß verbieten wollen schon so mächtig darf ich wieder rauchen noch trinken noch schnelle Autos fahren darf?

Oder gar selbst entscheiden darf ob ich eine Sonnenfinsternis beobachten möchte oder nicht ich glaube dass der mündige Bürger dies durchaus auch selbst entscheiden kann oder?












Google Sim / Apple Sim beginnt die Jagd auf Mobilfunkanbieter?


Kunden egal ob privat oder geschäftlich entscheiden in erster Linie nach dem Preis.
den diktierten bislang die Mobilfunkprovider wie die Magentas oder die Rotfunker, doch Apple und Google haben in den USA ein neues Geschäftsmodell im Test, das den Providern heftig in die Suppe spucken könnte.
Die Provider in den USA versuchen mit allen erdenklichen Mitteln zu verhindern, das eine Apple Bzw Google Sim ein Erfolg werden kann, doch können diese wirklich gegen die Marktmacht von Google bzw. Apple bestehen, denn im Zweifel bauen beide wohl ihr eigenes Telefonnetz auf, die Möglichkeiten sind ja nicht nur auf die herkömmlichen Technologien beschränkt und es muss auch gesagt werden, das die bisherigen Anbieter nicht wirklich die schnellsten sind, wenn es um die Einführung neuer Technologien geht.

Es bleibt spannend, da auch das Thema Roaming dann wohl auf den Tisch kommen kann und durch die beiden Superkonzerne einfach erdrosselt werden könnte.
Für Kunden bedeutet dies das die bisherigen fast allmächtigen Provider plötzlich ihre Macht einbüsen und der Kunde sich in einer deutlich besseren Wettbewerbssituation befindet.

Aus meiner eigenen Sicht ist es höchste Zeit das die Provider mit ihrem nur mäßigen Service direkte Konkurrenz bekommen und für den Kunden deutlich bessere Konditionen herausspringen, die Zeit als die Magentas und wie sie alle heißen geradezu allmächtig waren enden und das ist auch gut so, wie die in Nürnberg unlängst aufgekommene Diskussion über ein neues Verfahren zur Fahrgastermittlung im ÖPNV durch eine Tochter der Magentas auch zeigt.


Fazit: Der Kunde bekommt Marktmacht und das ist auch gut so.







hier noch ein Link zum Thema:
http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/nach-kritik-vag-stoppt-umstrittene-handydaten-auswertung-1.4264650

http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/verdraengen-neue-geschaeftsmodelle-die-provider-10386/

Donnerstag, 19. März 2015

die neue Bahnoffensive ... oder Aufräumen hinter Mehdorn

Die neue Bahnoffensive, die zur Schaffung von knapp 300 neuen (teilweise auch aufgelassenen) Haltepunkten, zusätzlichen Halte von Fernverkehrszügen und und und führen soll, ist ein einfaches wieder in Kraft setzen was unter der Herrschaft von Bahnchef Mehdorn verbrochen wurde und unter MoraB.

Es ist beunruhigend das erst der Fernbus kommen musste um die Bahn dazu zu bewegen wieder zu einem Verkehrsmittel für die Massen zu werden.
Es zeigt ganz deutlich, das fast 20 Jahre rein BWL geführtes Unternehmertum ohne links uns rechts davon zu schauen, was die Kundschaft tatsächlich benötigt das Verkehrsmittel Bahn im Konzern Deutsche Bahn an den Rande seiner Existenz gebracht haben.

Vielleicht - aber auch nur Vielleicht wurde nun Begriffen, das rein Betriebswirtschaftliches Denken uns hier nicht weiterhilft, da privatbahnen hier deutlich effizienter Arbeiten.

Auch vertrete ich seit Jahren die Meinung das die Infrastruktur vom Konzern abgetrennt gehört (und dem Staat in Form der Bundesnetzagentur oder dem EBA Rückübereignet gehört um wirklich gleichen und fairen Wettbewerb für alle Beteiligten zu ermöglichen.

Sind wir doch mal gespannt ob die jetzt vollmundig vorgestellten Pläne das Jahr 2030 als Umgesetzt erleben werden oder ob nicht doch wieder alles ganz anders kommt.

hier noch ein Link zum Thema:

http://www.welt.de/wirtschaft/article138595395/Der-merkwuerdige-Stillstand-der-Deutschen-Bahn.html

Mittwoch, 18. März 2015

Gabriel vs Uber

Es ist eigentlich erstaunlich, das Siggi Pop überhaupt eine eigene Meinung hierzu hat, denn schließlich befindet sich Uber ja im Neuland - so die Definition der Kanzlerin zu Themen die das Internet und damit auch die zugehörigen Geschäftsfelder eigentlich ausserhalb der Reichweite deutscher Politik.

Nun ist es auch typisch Deutsch Innovationen und neue Geschäftsfelder erstmal schlecht zu reden, zu ignorieren und dann von deren Erfolg überrascht bzw. überholt zu werden.
Deutsche Konzerne zeigen dies ja ständig, das man durch pures der ausländischen Konkurrenz zusehen nur verlieren kann und dann erstaunt ist warum andere etwas können was hier in Deutschland nicht funktioniert weil wir Angst vor der eigenen Courage haben.
Deutsche Mittelständler arbeiten hier anders - werden aber schlichtweg von der Politik ignoriert (siehe mein Blogbeitrag von gestern)

Doch zurück zum eigentlichen Thema.

Siggi Pop und seine Partei (wie übrigens auch alle anderen großen Parteien in Deutschland)haben nicht verstanden, das Fortschritt nunmal nicht aufhaltbar ist und Dienste wie AIRBNB, Uber, und und und ein neuer Wirtschaftsfaktor werden, wenn diese es nicht sogar schon sind.
Aber solange wir in Deutschland noch von der Substanz leben können und keine Erneuerung benötigen gehts uns scheinbar noch zu gut...



hier noch ein Link zum Thema:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/uber-faellt-bei-gabriel-durch-a-1023997.html



Randalierer und die verschobene Wahrnehmung der Medien

Das Medien eine mit unter seltsame Art der Heldenbildung haben, wissen wir zu genüge.

Doch wer diese Vollidioten die gerade in Frankfurt Autos und Barrikaden abfackeln zu Helden macht, kann sich auch getrost einliefern lassen.
Friedlicher Protest ist völlig in Ordnung, doch anderer Leute Eigentum im Rauch aufgehen zu lassen oder zu zerstören sprengt weit den Rahmen - das meine übrigens nicht nur ich Twitter ist auch voll davon. 






Hier hilft nur genaues Hinschauen oder um es mit Dr Alfons Proebstl zu sagen lassen Sie uns der Dummheit schaden.

Dienstag, 17. März 2015

Tolle Neue Technikwelt - unter Ausschluss von deutschen Herstellern

Wer beobachtet woher die Innovationen seit gut 20 Jahren kommen wird merken, das neben dem Asiatischen Raum - der vorallem die 70er und 80er beherrschte die USA und vorallem Israel aufgeholt haben. - Nur aus Deutschland kommen keine echten Innovationen mehr oder nur noch solche die keiner braucht wie eine automatische U- Bahn.

Hinzu kommt noch das die Infrastruktur in Deutschland mehr von der Substanz lebt statt das es Erneurungen gibt nicht nur in Mainz, wo eine Autobahnbrücke gleich mal eine ganze Region hemmt und aufstaut. 
Eine Eisenbahninfrastruktur die erst dann wieder angepackt wird als man festgestellt hat, das der Fernbus plötzlich eine ernstzunehmende Konkurrenz ist.
Den Ausbau von Breitbandanbindungen die ihren Namen auch verdienen mit einer Bandbreite von jenseits der 100 Mbits und zwar Flächendeckend - auch auf dem Flachen Land.

WLAN - Neuland und andere Unwägbarkeiten.


Doch selbst auf einer der größten IT - Messen der Welt gibt es kein kostenfreies WLAN 
das zeigt doch wie rückständig wir hier in Deutschland auch aufgrund einer völlig verfehlten Gesetzgebung und Weichenstellung  mittlerweile sind.

Es muss wieder eine private Initiative richten - die Freifunker -  die WLAN auch unter Umgehung der Störerhaftung für alle möglich machen.

Großkonzerne als Allheilmittel?


Durch das Schielen der Politik auf die Großkonzerne werden die Mittelständler ausgebootet, doch gerade diese sind das eigentliche Stütze der deutschen Wirtschaft egal ob aus Industrie oder Handwerk dort wird das Geld verdient, das als Steuereinnahmen an den Fiskus fließt, nicht bei den Großkonzernen.
Dort werden auch die wenigen verbliebenen deutschen Innovationen erdacht und umgesetzt die Großkonzerne sind zwischenzeitlich zu "sitting Ducks" verkommen und bringen auch keine brauchbaren und benutzbaren Erzeugnisse mehr auf die Beine (Außer einer Fahrerlosen U-Bahn die keiner braucht). Und einem  Konzern der nur heult weil er Infrastruktur aufbauen muss, die selbst in Rumänien längst verbaut ist, statt zu begreifen das gerade diese Infrastruktur das Rückgrad stellt und auch mit der Vermietung dieser Geld verdient werden kann. Entgegen kurzsichtiger BWL- getriebener Interessen, die nur auf die Nutzung vorhandener Infrastruktur zielt muss auch die Infrastruktur an die Zukunft angepasst werden.

Selbst Gemeinden haben dies verstanden und treiben den Ausbau von Glasfasernetzen in Eigenregie voran.

Zusammengefasst die einen (Konzerne) wollen nicht, da es nicht den Interessen deren Aktionäre und Anteilseignern zuwidersteht und die anderen (Mittelständler) können nicht weil die Rahmenbedingungen nicht passen...

Vielleicht möchte ich gerade auch weil die CEBIT stattfindet,  mit diesem Blogbeitrag provozieren und zum Nachdenken anregen.
Vielleicht möchte ich auch das hier ein Ruck durch Deutschland geht und wir endlich anfangen dich richtigen Weichen zu stellen.




Freitag, 13. März 2015

Teststrecke für Selbstfahrende Fahrzeuge auf der A9 bestätigt

Nun also doch, die Bundesregierung Plant auf der A9 eine Teststrecke für Autonomen Fahrzeugbetrieb einzurichten, dies soll noch 2015 geschehen.

Minister Dobrindt möchte der deutschen Industrie ermöglichen ohne Google eigene Systeme zu Entwickeln und hierfür ein Teilstück der A9 als Teststrecke zur Verfügung zu stellen.

Ich bin wie die ganze Zeit schon gewillt wieder zu rufen zu spät zu zaghaft, die anderen sind uns hier weit davongalopiert.
Während Googles und Toyotas Fahrzeuge schon längst im Straßenverkehr mitfahren müssen in Deutschland erstmal Fahrzeuge die auf reinen Teststrecken verkehren erstmal für den Betrieb auf Straßen ertauglicht werden.

Es ist ein weiteres Indiez dafür das wir in Deutschland uns abhängen haben lassen und uns keinen Gefallen tun mit einem Weiter so.


hier noch 2 Links zum Thema:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/042/1804239.pdf

http://t3n.de/news/teststrecke-fuer-selbstfahrende-autos-a9-599000/?utm_content=buffer8f284&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer

Donnerstag, 12. März 2015

WLAN Gesetz soll mehr öffentliche WLAN Hotspots schaffen

Wen wundert im Land des Internetneulands noch irgendwas - auch bei WLAN Hotspots sind wir völlig rückständig.
Schuld daran ist unter anderem die Störerhaftung, ein Relikt aus der Steinzeit ein Juristisches Relikt aus der Zeit der Dinosaurier.

Aber wirklich verwundern kann einen hier ja nichts mehr in einer Zeit in der selbst Rumänien besseres Internet als Deutschland hat.
Ein "WLAN-Gesetz" wird hier ein Tropfen auf den heißen Stein sein, da nach wie vor ein echtes belastbares Konzept fehlt- so hofften wir doch alle. -


Doch eigentlich kommt es noch schlimmer: es fehlt eine rechtliche Verbindlichkeit da hier durch diesen Referentenentwurf ausgehebelt wird wie internet-law.de in ihrem Blog berichten.

Private WLAN´s werden sogar noch weiter in die Ecke gedrängt. die Störerhaftung wird nicht eingeschränkt - nicht für Privatpersonen lediglich kommerzielle Anbieter sollen etwas entlastet werden.

Alles in allem höchst unbefriedigender Entwurf und es zeigt nur erneut wieweit sich Deutschland bereits hat abhängen lassen und das die Politik es auch heute noch nicht verstanden hat, wie wichtig gerade auch solche Punkte sind.

Als Alternative für Privatpersonen, kleine Unternehmen und gerade auch Gaststätten bietet sich hier nur Freifunk an, nur auf diese Weise ist die Störerhaftung ausgeschlossen, wie sich auch durch jüngste Urteile immer deutlicher zeigt.

Auch einige Städte setzen hierauf da es zeigt das im kommunalen durchaus verstanden werden kann wie elementar solche Punkte heute sind.






hier noch ein paar Interessante Links dazu:

http://www.silicon.de/41610215/gesetzentwurf-soll-stoererhaftung-einschraenken/

http://www.internet-law.de/2015/03/verschlimmbesserung-der-gesetzesentwurf-zur-stoererhaftung-von-w-lan-betreibern.html

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article138320408/WLAN-Gesetz-soll-mehr-oeffentliche-Hotspots-schaffen.html

Montag, 9. März 2015

Google (K)eine Konkurrenz für die Mobilfunkanbieter

Googles Nächster Griff Google plant Einstieg in den Mobilfunk, das kündigte Sundar Pichai (Googles Produktchef) auf der Mobile World Congress in Barcelona an.

Man wolle jedoch nicht in direkter Konkurrenz zu den bisherigen Mobilfunkanbietern treten, sondern seine Nexus Geräte mit eigenen Sim-Karten ausstatten und freies Internet statt der bisherigen Volumen oder Flatratetarifen anbieten.


Es bleibt jedoch abzuwarten ob es so kommen wird oder ob wir doch noch eine Kehrtwende von Seitens Google erleben werden - und man den Mobilfunkanbietern wirklich noch in die Parade fährt.

LokIn der Zug-Chat eine Geile Idee nur die Umsetzung passt noch garnicht

Da ich im Moment viel mit der DB auf Reisen bin fand ich in einem Zugfahrplan den Flyer der App LokIn die auf allen Plattformen verfügbar ist und dachte mir ok die Testen wir direkt.

Vorweg die Idee ist richtig die Umsetzung jedoch lässt äusserst zu Wünschne übrig.
Doch eine nach dem Anderen.

Gut finde ich die Idee Ansich, eine App mit deren Hilfe man sich im Bahnhof oder Zug miteinander als Fahrgast verständigen kann

Doch dann kommen schon meine Kritikpunkte

1) nur im Fernverkehr verfügbar
Doch gerade die Pendler in der Regionalbahn, SBahn auf dem Regionalexpress und bei den Privaten Bahnen könnten diese App genausogut gebrauchen.

2) Gamification Factor fehlt
hier fehlt die Verknüpfung zur Swarmapp bzw. zu Foursquare, Glympse damit man auch von dort aus z.B. deren Gutscheinangebote und vorallem das Einchecken verwenden kann.

3) Verfügbarkeit der App im Zug
Auf der Strecke Berlin-Nürnber ( auf der ich diese App getestet hab) war die Verfügbarkeit im Zug auch aufgrund der strikten Reglementation des WLAN´s (Frei nur in der Ersten Klasse) nur äusserst dürftig.



Ich werde die App weiter verfolgen und hoffe das baldmöglichst die von mir angesprochenen Kritikpunkte aufgenommen werden, kann aber jedem empfehlen diese App mal zu testen sie ist gut
und sobald die Kritikpunkte beseitigt wurden ist das eine der gelungensten Neuerscheinungen seit Jahren.