Dienstag, 30. Dezember 2014

Industrie 4.0

Allen Unkenrufen zum Trotz haben einige Verantwortliche nicht verstanden, warum gerade die sogenannte Industrie 4.0 so wichtig für Deutschland ist und warum hier ein Trend verschlafen wird.

Die Bundesregierung hatte unter dem Schlagwort Industrie 4.0 versucht das Just in Time / Just in Sequence und Big Data bzw. Logistische Flüsse zu vereinen.

Doch nur die wenigsten Unternehmen in Deutschland können hier in diesem Bereich etwas mit dieser Begrifflichkeit anfangen.
Dabei werden die Warenströme noch Effizienter gelotst bzw. Datenmengen effizienter Verarbeitet werden.
Jedoch sind hier andere Länder wie die USA (als IIC - Industrial Internet Consortium) oder China uns weit voraus.

Während in Deutschland lediglich die Walldorfer SAP an derartigen Konzepten arbeitet sind dies in den USA u.a. GE, Cisco, Google oder auch Huawaii in China.

Es droht die Gefahr das Deutschland diesen Bereich - der Digitalisierung der Industrieproduktion -  komplett verschläft und dadurch abgehängt wird.
Zwar kommen einige der Ideen gerade aus dem Bereich der Fraunhofer Institute aber die Umsetzung findet eben nicht in Deutschland statt.

Die Schuldigen sind nunmal in der Politik und der Industrie zu suchen 





hier noch einige Links zum Thema:
http://www.welt.de/wirtschaft/article135151615/Deutschland-droht-die-Zukunft-zu-verschlafen.html

http://t3n.de/news/industrie-4-0-deutschland-585460/?utm_content=buffer9c187&utm_medium=social&utm_source=plus.google.com&utm_campaign=buffer

https://plus.google.com/+TorstenMaue/posts/QkFkpdLmcAD

http://www.fraunhofer.de/de/fraunhofer-forschungsthemen/produktion/industrie40.html

Montag, 29. Dezember 2014

Merkelgate 2.0

Man hätte es fast vermuten können, das die gesamte Spionageaffaire nicht ausgestanden ist.

Eine Referatsleiterin und Merkel Vertraute hat mit ihrem USB-Stick für einen neuen Spionagefall gesorgt.
Manches Mal fehlen mir schon die Worte noch zu beschreiben wie fahrlässig an mancher Stelle mit den Datensicherheitsbestimmungen umgegangen wird.

Hier spielt keine Neulanddebatte mehr eine Rolle sondern der Punkt das hochbezahlte Mitarbeiter aus dem Stab von Bundesministerien fremden Diensten den Zugriff auf Daten gewähren egal ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt. Es ist Törricht zu glauben, das Niemand diese Informationen verwerten will oder kann oder ob gar ein US Präsident hier irgendwas gestoppt haben will.

Fakt ist in der Welt der Dienste gibt es keine Freunde - nur Dienste die vielleicht etwas weniger feindlich agieren.

Aber warum gerade eine Referatsleiterin die wohl auch im Bereich Datenschutz besonders Gebrieft sein sollte, einen solchen großflächigen Fehler begeht - der natürlich wieder unter den Tisch gekehrt werden wird wie alles anderen Spionageaffairen zuvor- ist mir nicht verständlich.




Freitag, 19. Dezember 2014

Der SonyHack

Die erste Schlacht ging eindeutig verloren.
Anders und netter kann man es nunmal nicht ausdrücken.
Es ist ein digitaler Krieg nein eigentlich ein digitaler Weltkrieg in dem jeder gegen jeden kämpft und bei dem auch "schwächere" Nationen wie Nordkorea den ganz Großen das Fürchten lernen.

Es gab schon viele kleinere Schlachten in diesem Krieg die sich unter anderem gegen den Iran und dessen Atomanlagen richteten.

Doch scheinbar hat Nordkorea dieses Mal einen echten Coup gelandet und den Entertainment Riesen Sony direkt voll erwischt. Grund war wohl ein Film dessen Veröffentlichung Nordkorea stoppen wollte -und nun sehr erfolgreich gestoppt hat.
Beweisen kann man aktuell nichts aber die Indizien sprechen hier doch sehr für sich.

Es bleibt abzuwarten bzw spannend wer wen als nächstes angreifen wird.

Google Fiber muss zu uns nach Deutschland

Seit gut einem Jahr beobachte ich schon den nächsten Schritt der Googlewelt.

Diesmal ist es die Glasfaserverkabelung von Regionen die Google unter dem Namen Google Fiber in Angriff genommen hat.

Aktuell leider nur in den USA doch gerade hierzulande in einem echten Glasfaserentwicklungsland -ich wollte nicht schon wieder digitales Entwicklungsland schreiben wird die Hilfe von Profis -wie sie eben Google hat dringend benötigt.

Weite Landstriche sind unter bzw gar nicht versorgt auch aufgrund der Borniertheit von Politikern die notwendige Ausbaumaßnahmen wegen der Kosten hierfür scheuen - und damit ganze Gemeinden von deren Zukunft abhängen.
Auch der Hinweis das Geld lieber in den Straßenbau statt in die Zukunft investiert wird - wird vielerorts nicht verstanden.

Von den Magentas wie nur jammern weil sie ja die Kosten tragen müssten aber eben auch damit ihre eigene Infrastruktur
Stärken -was geflissentlich verschwiegen wird wollen wir mal gar nicht reden.

Die Digitale Agenda und wie diese Hohlen Begriffe alle heißen wollen wir mal ganz außen vor lassen - da außer heißer Luft hier nichts kommt.

Fakt ist das hier jmd gebraucht wird der das Heft in die Hand nimmt und mir fällt aktuell niemand ein der das könnte wie Google.

Der Link zu Petition

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Innovation bitte wo anders

Die deutschen Kreditinstitute basteln an einer Konkurrenzlösung zu PayPal.

Eine Aussage die mir persönlich nur die Zornesröte ins Gesicht treibt,  zeigt es doch die Innovationsfeindlichkeit und deren Folgen zur Gänze an.

Die Aussage man möchte diesen Dienst bis Dezember 2015 auf den Markt bringen lässt mich erst recht fassungslos zurück.

Wo waren diese Verantwortlichen die letzten 10 Jahre -nicht nur das dieses System eine Totgeburt wird ich möchte fast von einem reinen Abschreibungsprojekt sprechen.
Es steht doch fest das die Marktanteile vergeben sind.

Innovationen dieses Sektors werden wo anders generiert -nicht in Deutschland und schon garnicht in Europa. Hier wird das Klima stattdessen eher immer Innovations und gründungsfeindlicher.

Hier noch zwei interessante Artikel zum Thema

http://t.co/wWGGAwtPbQ

http://t3n.de/magazin/ueber-gruenderszene-startupfoerderung-israel-exits-denen-236655/

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Das nächste Bürokratie Monster der EU

Kopfschütteln mehr bleibt hier wohl nicht.

Die neueste EU Verordnung für Online Shops besagt das bei verkäufen ins EU Ausland jetzt die im Empfängerland gültige MEHRWERTSTEUER erhoben und abgeführt werden muss.
Zwar betrifft dieses nur Dienstleistungen wie z.B. Webhosting, on Demand Filmen,  Clouddienste oder Apps
Also nicht dem Handel mit Waren.

Es zeigt aber überdeutlich, das die modernen Dienstleistungen in der EU keine Lobby haben, welche dieses Bürokratie Monster verhindern hätten können.

Als Unternehmen muss man sich mittlerweile eine Ansiedlung in der EU überlegen.

Hier noch ein Link zum Thema der auch die steuerlichen Hintergründe beleuchtet:

http://www.haufe.de/steuern/gesetzgebung-politik/elektronische-dienstleistungen-und-mini-one-stop-shop-ab-2015_168_223538.html

Wir sind IT-Infrastruktur Entwicklungsland

Nun wen hatte es verwundert Deutschland ist beim Thema IT Infrastruktur innerhalb der EU letzter.
Allgemein gesehen scheint hierzulande das Thema Infrastruktur insgesamt eher sehr schlecht angesehen zu sein.

Gut Mittelfristig werden auch das herum Doktoren mit der digitalen Dividende keinerlei Besserung erbringen.

Das einzige was hier wirklich funktioniert ist der Ausbau des Breitbandnetzes doch gerade die großen Unternehmen allem voran die Magentas scheuen dieses aufgrund der hohen Investitionen.

Einzelne Gemeinden auch hier im fränkischen Umfeld oder in der Eifel haben deshalb eigene Breitbandnetze gelegt man könnte jetzt fragen ob eine sinnvolle Investition ist.

Diese Frage stellt sich aus meiner Sicht nicht denn es ist nicht nur eine sinnvolle sondern auch zukunftsorientierte Investition.

Da sich diese Gemeinden selbst um die Problematik gekümmert haben statt auf Beteuerungen aus Politik und Wirtschaft und deren leere Versprechen zu hören.
Weiterhin ist es der einzige Weg Kleine und mittelständische Unternehmen vor Ort zu halten.

Ich rechne sogar damit das Unternehmen einen Bogen um Deutschland machen weil hier die nötige Ausstattung fehlt.