Freitag, 29. August 2014

Die IHK Mainfranken und der Akademisierungswahn oder sind wir auf dem richtigen Weg?

Man muss es sich fast auf der Zunge zergehen lassen die IHK Mainfranken kritisiert den Akademisierungswahn.
Ja klar muss sie ja auch ist bei fast jedem von uns der erste reflexartige Gedanke - es geht um Ausbildungsplätze um Chancen für Jugendliche  doch dieser Gedanke reicht hier nicht weit genug.
Es geht auch darum das die Politik und die Wirtschaft ganze Arbeit geleistet haben unser sehr gutes Berufliches Bildungssystem madig zu machen nein es fast an die Wand zu fahren.
In der öffentlichen Wahrnehmung finden nur noch akademische Berufe statt,  Handwerker und nicht akademische Berufe werden kaum bzw minder geschätzt.
Berufliche Weiterbildungen wie Meister, Techniker, Fachwirte oder auch Betriebswirte wurden zwar nach dem Bildungsgesetz dem Bachelor bzw Masterabschluss der Universität gleich gesetzt doch gerade die größeren Unternehmen bieten gerade diesen Mitarbeitern garkeine , kaum oder nur unzureichende Chancen an.
Wohl auch aus Unwissenheit da diese Unternehmen meist von Akademikern geführt werden.
Auch das einmalige System der Dualen Ausbildung welches Deutschland gut und stark gemacht hat, wird uns so konterkariert bzw einfach mal völlig trendy an die Wand gefahren.
Wobei diese Entwicklung bereits in den 90ern unter der Regierung Kohl eingesetzt hat und meiner Meinung nach auch ein Symptom der Akademisierung ja der Falscheinschätzung des Könnens und der Kenntnisse unseres Nachwuchses ist.
Vielleicht hat mein Blog Beitrag den ein oder anderen zum Nachdenken anregen können und sorgt für ein erneutes Umdenken.
Hier noch ein interessanter Link zum Thema

http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/ihk-wuerzburg-schweinfurt-beklagt-akademisierungswahn-100.html

http://bpa.fms-dnl.eviscomedia.com/mpeg4/2014/Die_Kanzlerin_direkt_25_14.mp4

Donnerstag, 28. August 2014

Deutsche Gründerfeindlichkeit - oder warum in Deutschland die Startup Szene zu Unrecht in Verruf geraten ist

Warum verstehen sowohl die deutsche "oldfashoned" Wirtschaftspresse als auch die Medien nicht wie die Startup Ökonomie funktioniert?

Das fragt sich das t3n Magazin in seiner heutigen Veröffentlichung "Deutschland und seine Gründer- ein gestörtes Verhältnis".
Doch das Problem liegt tiefer die Wirtschaft und damit auch die Bevölkerung in Deutschland hat nicht verstanden, wie diese Art der Unternehmensgründung und die damit verbundenen Arten des wirtschaftens nicht verstanden.

Auch wird nicht verstanden warum in den USA oder Israel solche Unternehmen nicht nur neue Technologien entwickeln sondern auch nach überstandener Wachstumsphase in die Gewinnphase eintreten können.

Wir müssen lernen das Unternehmen heute nicht mehr nur Autoteile oder Physisch verfügbare Waren erzeugen sondern auch Ideen bzw. Software oder auch nicht greifbare Erzeugnisse einen Gewinn erwirtschaften bzw. das Standbein eines Unternehmens sein können.

Die Zeiten in denen Produkte generell anfassbar waren sind  nunmal vorbei und dafür wird eben auch eine neue Art des Wirtschaftens benötigt - hierfür gibt es Venture Capital Gesellschaften und auch das daraus hervorgehende Seed Capitalism System.

Das Banken hier sehr skeptisch sind, ist verständlich da eine derartige Finanzierungsform in den seltensten Fällen über Banken bewerkstelligt wird sondern über einen eigenständigen Kapitalmarkt- eben die Venture Capital Gesellschaften.

Doch hier werden - wohl auch aus Kalkül - Ängste geschürt vor Pleiten, Insolvenzen - ja auch solche gibt es nunmal im Startupsegment aber gibt es diese nicht auch im Bereich der "alten" Wirtschaft gerade auch bei den Gründern.
Diese Skepsis - nein Überskepsis ist auch der Grund dafür weshalb Deutschland im Bereich der Bahnbrechenden Startups nie eine Rolle spielen wird.

Wir - die deutschen- sollten endlich anfangen diese Skepsis deutlich zu überdenken so werden wir nur von anderen Nationen ja sogar von Schwellenländern abgehängt und mittelfristig weiter an Boden - gerade in neuen Bereichen verlieren werden
Hier der Titel eines Buches das mich zum Umdenken in diesem Bereich bewegt hat "Startup Nation Israel - was wir vom Innovativsten Land lernen können Autoren Dan Senor, Saul Singer




hier noch der Link zum Artikel

Donnerstag, 21. August 2014

Energiewende oder Politik Amateure bei der Arbeit

Jeder kocht sein eigenes Süppchen bei der Energiewende,  das ist der erste Eindruck der sich mir gerne hier auftut.
Doch es geht noch weiter

Der Landeshauptmann von Nordtirol Horst Seehofer versucht die selbst beschlossene Politik ganz Fähnchen im Wind zu torpedieren, in Berlin wird dank kompetenzgerangel über mehrere Ministerien hinweg die energiewende verzögert.
Was fehlt sind klar gesetzte Kompetenzen und ein sauberes Projektmanagement des ehemaligen Vorzeigethemas der Kanzlerin.

Wir werden wohl in Kürze noch viel mehr Strom aus dem Ausland einkaufen müssen da wir weder in  der Lage sein werden den "grünen" Strom von A nach B zu transportieren noch Netzausfälle zu vermeiden.

Unser Stromnetz ist einfach nicht dafür gemacht das Strom auch dezentral Produziert werden kann und das wird uns noch sehr schwer zu schaffen machen.

Doch ganz Amateurhaft wie diese Regierung auch im Verkehr in der digitalen Welt und vielen weiteren Fragen einschließlich der Bildungspolitik agiert verwundert auch dieses nicht mehr wirklich.

Manchmal fühle ich mich an die Ruck Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog erinnert und denke mir damals stand Politik noch für mehr verständliche Kontinuität.

Hier noch ein interessanter Beitrag zum Thema

Brisanter Bericht
Chaos, Kostenexplosion, keine Kontrolle: Das spricht gegen Merkels Energiepolitik http://www.focus.de/finanzen/news/d-d_id_4072101.html

DeMaiziere und die Kriminalisierung des Bürgers


Immer wieder habe auch ich darauf aufmerksam gemacht das gerade wir Internet Nutzer von der Union kriminalisiert wurden und werden.

Der neueste Beweis ist der aktuelle Versionsvorschlag des Innenministers zum Thema IT Sicherheit.

Nicht nur das die Überwachung auch auf die Netzbetreiber ausgeweitet werden soll diese sollten überwachen können welche ips man besucht hat sondern auch dieses lückenlos speichern.

Wieder einmal wird der Bürger im Netz ans digitale Gängelband genommen und kann nun noch effektiver vom Staat überwacht werden da auch kein Richtervorbehalt vorgesehen ist können Polizei Staatsanwaltschaft ohne Schwierigkeiten und sogar Firmen mit einem einfachen bitte bitte die Daten des einzelnen abgreifen.

Digitale Inkompetenz  und stasimentalität was anderes fällt mir hier nicht mehr ein...

Ich verweise hier gerne auch auf folgenden Artikel:
http://www.teltarif.de/ak-vorratsdatenspeicherung-kritik-it-sicherheit/news/56741.html

Mittwoch, 20. August 2014

Digitale Agenda oder wie wenig die Politik verstanden hat

Eine Digitale Agenda die das Papier nicht wert ist auf der sie geschrieben wurde.
Eine Partei aus der digitalen Welt die such selbst ins aus geschossen hat
Und politische Selbstbeweihräucherung nein Selbstinszenierung ohne erkennbaren Inhalt.
Deutschland schafft sich digital selbst ab, auch so hätte ich diesen Blog Beitrag nennen können.
Doch der Reihe nach.

Überraschungen habe ich nicht erwartet von der Digitalen Agenda welche heute vorgestellt wurde, auch deshalb nicht weil die CSU - die ja federführend in diesem in Kürze gescheiterten Projekt ist- die digitale Welt dauerhaft kriminalisiert.
So erscheint es mir folgerichtig das auch keine Konzeption dahinter steckt, außer wir statten unsere Geheimdienste mit weiteren Befugnissen aus und sorgen dafür das wir wirklich alles erfahren.

Konsequenterweise wurde hier nur der
Enquete-Bericht von 98 aufgewärmt doch neues findet sich in keinster Weise.
Auch verbesserungen für Verbraucher wurden direkt ignoriert bzw garnicht erst zur Kenntnis genommen.

Big Data das Stichwort der letzten Jahre zeigt nur auf das riesige Datenmengen fließen doch wie und wo diese Fließen sollen da bleibt Dobrindt und sein Kompagnon Gabriel seltsam ruhig.
Sollen diese Datenmengen über Funk fließen? Zu den aktuellen Bedingungen der Netzbetreiber auch gerade gegenüber den Endkunden kaum vorstellbar.

Der Glasfaserausbau gerade am flachen Land stockt auch weil die Konzerne sich drauf verlassen das hier Fördergelder fließen statt selbst tätig zu werden.

Der Staat soll richten was die Konzerne nicht richten wollen weil sie ja Geld in die Hand nehmen müssten.
Hier hatte ich mir auch antworten von der digitalen Agenda erhofft wie will die Politik die Unternehmen hier in die Pflicht nehmen - außer heißer Luft und ähs kam nichts.

Gerade von einem Minister der für digitale Infrastruktur zuständig ist als auch von einem Wirtschaftsminister erwarte ich hier eine vorreiter Stellung doch es kommt nur das müssen wir erst einmal zusammen mit den Unternehmen ausdiskutieren-
irgendwie fühle ich mich an die Bahnprivatisierung erinnert als man vergessen hatte das Schienennetz unter staatlicher Obhut zu lassen.  Dort wird der Wettbewerb auch durch den ehemaligen Staatsbetrieb und jetztigen fast Netz- Monopolisten verhindert wo es möglich ist.

Ein Aufschrei müsste hier durch s digitale Deutschland gehen gerade auch von seitens der Piraten doch außer einer kleinen Pressemitteilung nichts.
Es herrscht stoische Ruhe nein das Gefühl das die Politik die Digitalisierung völlig verschlafen hat. Deutschland so wirst du nur abgehängt.

Samstag, 16. August 2014

Krokodilstränen Teil 2 Spione wie wir

Die Opposition weint weil die Amateure vom BND die US Außenminister Clinton und ihren Nachfolger Kerry sowie die Türkei abgehört haben.

Ich weis garned wo ich diese Situationskomik zuletzt erlebt habe.

Jeder der seinen Verstand beinander hat weiß doch, das es in der Welt der Spionage keine echten Freunde gibt.
Selbst Serien wie 24 oder die James Bond Reihe zeige  doch das man sich was das Thema Geheimdienst angeht nur auf sich selber verlassen kann.

Wobei mein Glauben das in derartigen Serien und Filmen garnicht so viel schmu erzählt wird auch durch diese Aktion nicht abgeschwächt wurde.

Doch zurück zum Thema was hatte Gregor Gysi geglaubt oder die Grünen was unsere Geheimdienste machen?
Ihren Job der da lautet Geheimnisse die für unsere Bundesregierung und letzlich auch für uns Deutsche wichtig sind in Erfahrung zu bringen.

Bei der Abwehr haben diese Dienste grandios versagt - nein sie haben gezeigt wie Amateurhaft sie sein können, doch  Empörung darüber das sie etwas vollkommen richtig gemacht haben kann und will ich nicht verstehen.

Auch der Opposition muss doch klar sein das jede erlangte Information wichtig ist.

Freifunker vs Fon wer bietet das bessere WLAN

Der spanische Anbieter Fon tritt in direkter Konkurrenz zu den Freifunkern drum möchte ich einmal vergleichen, wer bietet das bessere Konzept für den Nutzer an.

Die Freifunker firmieren als Verein an dem jeder sich beteiligen kann, der interesse daran hat kann sich ensprechend anschließen.

Bei Fon handelt es sich um ein 2006 gegründetes spanisches Starup, hierfür muss jeder ein eigenes WLAN -Netz zur Verfügung stellen.

Die Konzepte gleichen sich auf den ersten Blick, jedoch wird bei den Freifunkern ein eigenständiges WLAN aufgebaut, welches via Tunneling an die Server des Freifunkervereins weitergeroutet wird um ein - gerade in Deutschland rechtliches Problem händelbar zu machen.
bei Fon hingegen stellt man sein eigenes WLAN zur Verfügung und haftet gemäß der in Deutschland vorherrschenden Rechtslage voll mit. (Störerhaftung) Wie Fon gerade mit diesem in Deutschland vorherrschenden Problem umgehen will, wird nirgends erwähnt.

Beide stellen kostenlos ein WLAN Netz zur Verfügung, wenn Fon wie angekündigt auf dem Markt der Arztpraxen und Restaurants / Cafes setzen will muss dieses ja irgendwie bezahlt werden, also werden die Kunden mit ihren Daten bezahlen- so schreibt es das Geschäftsmodell "WiFi for Business" in den Bedingungen
Bei den Freifunkern- die ja keinerlei geschäftliche Interessen verfolgen werden auch keine Daten abgegriffen, Spenden sind jedoch herzlich Willkommen.
Für Fon Mitglieder soll das Surfen übrigens kostenfrei sein, anderen können für einen Betrag x einen Tagespass erwerben.
Die Nutzungszeit bei Fon ist zeitlich begrenzt, bei den Freifunkern unbegrenzt.
In Deutschland wird die Infrastruktur von Fon via der Telekom betrieben.


Der Erwerb der Router soll bei Fon einmalig 49 Euro kosten, bei den Freifunkern wird ebenfalls ein eigener Router (dieser muss in der Lage sein die Freifunker Firmware einsetzen zu können) benötigt.
Ob bei Fon monatliche Folgekosten anstehen, konnte ich nicht einwandfrei verifizieren.


Die Frage muss für jeden einzelnen lauten, ob ein Konzept wie es Fon anbietet auch wirklich in Frage kommt, da ja auch freie Anbieter wie die Freifunker das selbe anbieten.

Zum Vergleich hier die Webseiten


www.fon.com
www.freifunk-franken.de



Freitag, 15. August 2014

Karstadt oder die versuchte Wiederbelebung einer Leiche

Was waren das für klangvolle Namen Hertie, Horten (der in Nürnberg als Schocken bekannt war), Kaufhaus am WeißenTurm, Karstadt, Quelle und viele mehr.
Sie waren ein Zeichen des Wirtschaftswunderlands ein Zeichen deutscher Wirtschaftsmacht.

Doch sie haben sich auch nicht zuletzt wegen veränderter Kaufgewohnheiten überlebt.

Überlebt haben nur Otto auch gerade weil diese Gruppe frühzeitig, nämlich seit 1969, auf Einkaufszentren (ECE-Gruppe) setzte und setzt.
Sowie viele kleine spezialisierte Unternehmen wie Hunkemöller.

Das große Kaufhaus ist Tod und das man Karstadt im Rahmen der Quelle Pleite nicht ebenfalls direkt in die Ewigen Wirtschaftsjagdgründe befördert hat, werte ich als rein politische Entscheidung denn auch hier bei uns gab und gibt es ein Leben nach der Quelle.

Berggrün hat es bewiesen das auch mit herumdoktern und dem Einsatz von diversen Spezialisten Karstadt nicht mehr zu retten ist.

Auch der Österreicher Benko wird hier keine Besserung mehr erzielen er wird nur das unvermeidliche Ende weiter hinauszögern.

Logistik Konzepte der Zukunft

Begriffe wie Ladungsträgermanagement, Bedarfsgesteuerte Disposition oder auch jetzt das Internet der Dinge, das alles sind Begriffe die in der Logistik immer mehr Augenmerk genießen.
Warum das Logistikmanagement immer mehr Interesse bei Industrie und Distribution genießt und hier noch mehr Aufmerksamkeit benötigt wird.

Das einfache verbringen von Halb- und Fertigerzeugnissen war gestern, heute - in der Zeit in der leider Autobahnen als Lagerfläche missbraucht werden um Lagerkennzahlen möglichst niedrig zu halten bilden Logistikketten das eigentlich wichtigste Rädchen unserer Global vernetzten Produktionswelt.

hier ist zuerst das Ladungsträgermanagement zu nennen was von A nach B transportiert werden soll muss auch entsprechend Verpackt werden.
Ladungsträger - Behälter, Paletten, Container usw. – sind das unverzichtbare Schmiermittel jeder Logistikkette doch oftmals werden diese auch völlig falsch eingesetzt - es fehlt an einem klugen Management dieser Hilfsmittel so stehen auch gerne mal die leeren Behälter wochenlang auf Höfen herum statt wiederbefüllt längst auf Reisen zu sein.

Auch die bedarfsgesteuerte Disposition ist ein zentrales Element nein die Schaltstelle der Supply Chain - egal ob hier Just in Sequence oder Just in Time zum Einsatz kommt, es ist immer eine Frage das die Disposition von Rohstoffen und Halberzeugnissen zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge am richtigen Ort ist.

Das Thema RFID ist hier ein Baustein auf den vieles - nein fast alles heute in diesem Zusammenhang achtet.

Die Idee dahinter ist so Simpel wie interessant, die Ladungsträger wie Kisten oder Paletten werden mit RFID Chips versehen und können so genau gemonitort werden wo sie sich aktuell befinden - hier ist vorallem die Firma Rockwell Automation führend.

Ein Weiteres Unternehmen, welches ähnliche Konzepte verfolgt ist Siemens, die zur Präsentation in der Oberpfalz - in Amberg eine Gläserne Fabrik erbaut haben in der neben der Produktion von Elektronikteilen auch das Konzept von interessierten Besuchergruppen besichtigt werden kann.

Das Problem lautet nur aus den Big Datas, die hier in großem Maße erzeugt werden auch die Parameter herauszufiltern die tatsächlich für die Produktion bzw. die Chain Supply notwendig und wichtig sind.
Ansätze bietet hier etwa der Mittelständler Softing aus Haar bei München.

Es bleibt spannend was wir in den nächsten Jahren zu erwarten haben.


Mittwoch, 13. August 2014

Es kommt wieder Bewegung in die Lokalisationsdienste Marissa Mayer holt Zofari

Der in Deutschland nicht verfügbare Lokalisationsdienst Zofari wurde von Yahoo für einen nicht genannten Betrag gekauft.

Damit versucht Yahoo sich weiter an die Großen Player zu halten. Nachdem Tumblr bereits zum Yahoo Imperium gestoßen ist, will Yahoo weiter mit den Großen Spielen, die Frage ist nur, Zofari ist vom bisherigen  mir voliegenden Wissen - ein interessanter - leider in Deutschland nicht verfügbarer Dienst - wie soll das Ding gewinn abwerfen, wenn die jetzt schon nur in den USA verfügbar sind?

Hier bleibt nur zu beobachten ob der Weg den Foursquare am Anfang seiner besten Jahre hatte-  hier ebenfalls eingeschlagen wird, oder wie dieser Dienst als Teil der Yahoo Gruppe positioniert wird.






Dienstag, 12. August 2014

Haben Hacker wirklich Milliarden an Zugangsdaten erbeutet? oder haben wir es mit einem Marketingzug zu tun

Es geisterte letzte Woche ganz groß durch die Presse,1,2 Milliarden Zugangsdaten wurden von russischen Hackern geklaut, veröffentlicht von einer US Network Security Namens Hold Security.
Es soll um die Webseiten von 420.000 Unternehmen gehen, von denen diese Daten stammen sollen.

Doch was mir dabei sauer Aufstößt ist, das diese Firma nicht mit offenen Karten spielt ja bei mir den Eindruck hinterlässt es handelt sich um einen Marketingtrick um deren Dienstleistungen nach oben zu spülen.
Es werden weder Ross noch Reiter genannt, die Firmen die in Erfahrung bringen wollen, ob sie betroffen sind sollen Verträge ab 120 Dollar im Monat abschließen und auch Privatkunden sollen 10 Dollar im Monat für eine Dienstleistung bezahlen, die ihnen evtl. garnichts bringt. (Übrigens wurde als ein Reporter des Wall Street Journals fragen hierzu stellte plötzlich das Procedere geändert)

Wichtiger als sich auf solche mir sehr halbseiden erscheinenden Dienstleistungen einzulassen ist es die Passwörter Turnusmäßig zu tauschen und sich lieber auf eine gute eigene Sicherheitsinfrastruktur zu verlassen.

Wie gesagt ich bin der Meinung das dieser Fall und insbesonderen das Angebot zur Absicheurng der Daten dieses Milwaukeer Unternehmens ein Gschmäckle hat.



hier die Webseite des Unternehmens:
www.holdsecurity.com




Freitag, 8. August 2014

Haben wir mit unserer Einwanderungspolitik versagt?

Länder wie Kanada und Australien machen es uns vor.
Eine Einwanderungspolitik die dem Land dient ist besser als eine, die nur blind auf sogenannte Humanitäre Werte setzt.  Zwar mag es ein überwiegend angelsächsische Ansicht der Dinge sein. Doch sie hat ihre Berechtigung.
Ein Staat so haben wir in den Siebzigerjahren gelernt darf sich nicht erpressen lassen.
Doch genau das wird durch diese Asylbewerber und ihre Unterstützer versucht hier hilft kein duzuduzi hier hilft nur dieser versuchte Erpressung nicht nachzugeben.
Zwar mag es durchaus Gründe geben warum diese Leute ihre Heimat verlassen haben aber sie wurden bereits bei uns aufgenommen und versorgt - warum also sollen wir Ihnen auch noch weiter Entgegen kommen?
Hier ist aus meiner Sicht kein weiteres verteilen unserer Steuergelder angebracht.
Wir sollten uns vielmehr ein Beispiel an den angelsächsischen Staaten nehmen und Leute ins Land lassen die uns voran bringen.
Die Ghettoisierung deutscher Großstädte ist weit genug fortgeschritten um endlich auf diese Form der Einwanderungspolitik umzuschwenken.
Man möchte fast schon mit Schiller sprechen "den Zauber den ich rief ward ich nicht mehr los"
Ein gutes Beispiel für die verfehlte Einwanderungspolitik sind auch die aktuellen Proteste gegen Israel so kam es auch zu "Allah akbar" rufen bei einigen diese Demonstrationen.
Also müssen wir dem gegensteuern.

ich bin übrigens nicht der einzige der so denkt, auch Hans-Hermann Tiedje hat in der Glosse Richtigstellung der Ausgabe 31/14 im Euro am Sonntag in das selbe Horn gestoßen.

Donnerstag, 7. August 2014

Wohin läuft Foursquare

Der von mir eigentlich sehr geschätzte Standortdienst Foursquare wurde in letzter Zeit leider viel zu sehr auf Profit getrimmt.

Das erste was mir einfiel war man hat eigentlich hat man dabei die Benutzer komplett vergessen.
Profit streben ist an und für sich nichts Schlechtes aber bei Foursquare hat man das was all die Jahre richtig gut lief plötzlich ad absurdum geführt.

Ein gut funktionierendes und von der Usability hier sauber strukturierte System
Wurde innerhalb von wenigen Monaten von toll und Begeisterungswürdig

"Zu oh mein Gott wo soll das hinführen" gebracht.

Foursquare macht vor wie  man ist es  genau nicht machen sollte
Nein eigentlich ist sogar noch viel schlimmer man zerstört die eigene Reputation selbst Yelp ist aktuell besser als Foursquare oder sein Ableger Swarm.

Wohin das ganze führen wird beobachte ich aktuell mit Argwohn
Scheinbar bin ich allerdings mit meinem Kopf schütteln nicht alleine viele Experten sind teilweise in ihrer Wortwahl noch drastischer als ich.

Gespannt bin ich wohin sich der von mir eigentlich favorisierte Standortdienst hin entwickeln wird das Sprichwort "ich dachte ich hätte das Schlimmste hinter mir doch es kam noch viel schlimmer" ist hier hoffentlich nicht Programm.

Es ist auch die Frage ob die monetären Ziele der Führung sich auf diesem Wege durchsetzen  lassen.
Zwar mag es auf den ersten Blick so aussehen als wäre zum Beispiel der stringente Versuch aus allem und jedem in der Datenbank Geld zu machen legitim doch wird man auf diese Weise wohl kaum in Europa neue Kunden beziehungsweise Partner gewinnen.

Ich wünsche mir ich die Funktionsweise des alten Foursquare zurück. Doch hilft hier Romantik keinen Deut weiter mit Argwohn verfolgen viele andere auch -  wie die Manager um CEO Dennis Crowley nun endgültig ihr System zu Grunde richten.

Sonntag, 3. August 2014

Die Piraten hams dann wohl hinter sich...

Kopfschüttelnd musste ich mit ansehen wie die Piraten zu einer Karikatur ihrer selbst wurden jedoch wollen oder können sie genau dieses nicht begreifen.

Doch was genau zur Verschwendung der einst gut politischen Idee führte lässt sich kaum beschreiben.

Die grundsätzliche Idee hinter den Piraten, den Bevölkerungsteilen die Internetaffin und die der modernen Technologie zugewandt sind ein politisches Gewicht zu verleihen war und ist richtig und wichtig.

Allerdings wurden die Piraten im Verlauf der letzten zwei Jahre von einer ernstzunehmenden politischen Kraft zu einer schlechten Comicfigur nicht nur das sie von internen  Grabenkämpfen geschüttelt sind sondern auch das jeden Bezug zur Realität und zu Realpolitik verloren haben.

Man möchte fast meinen die sind eine Partei von Gutmenschen.
Wichtige Themen wie der Ausbau der schnelle Internetverbindung auf dem flachen Land werden den politischen Gegnern überlassen die zwar wieder über die politische Kompetenz noch über das Fachwissen welches hierzu benötigt wird verfügen. Sich aber nun mit genau diesem Schmücken konnen.

Auch ist es bezeichnend das statt der Kernkompetenzen plötzlich aus meiner Sicht völlig falsche Politikfelder betreten werden

Anders gefragt was machen die Piraten bei Flüchtlingen oder bei einer anti Kapitalismus Demonstration ausser sich aus meiner Sicht völlig lächerlich.
Das sind politische Felder welche von den linken und grünen völlig ausreichend besetzt sind.

Bei Themen die sie dringend besetzen müssten sind se jedoch völlig blass wie die NSA Affäre beweist dort sind außer Kryptoparties keinerlei Aktivitäten zu beobachten.

Ich weiß das ich immer geschrieben habe die Piraten sind wichtig aber wenn sie wie jetzt von selbst in die Bedeutungslosigkeit wandern dann reicht es auch völlig aus nur noch ein schulterzucken zu verwenden.

Fast bin ich gewillt denen zuzurufen "hey von der AFD lernen heißt siegen lernen. "
Die haben sich genau auf ihr Klientel eingestellt und erzeugen dadurch die richtige Aufmerksamkeit die sich die Piraten selbst mit ihrer Unfähigkeit aberzogen haben, oder wie soll man diese Selbstdemontage sonst deuten?

Wann wird wirklich wieder Politik für das eigene Klientel gemacht?
Oder um es mit den Worten eines Fränkischen Piraten aus Hof zu sagen wir sind die politische Kraft des 3. Jahrtausends !!

Wohl eher in der Bedeutungslosigkeit neben der Familienpartei ...

Samstag, 2. August 2014

Haderthauer oder warum die CSU nichts verstanden hat

Wird die Politik immer mehr zum Brechmittel das ist eine Frage die man sich auch angesichts der aktuellen Verfehlungen einiger Politiker durchaus Stellen muß

Warum werden gerade im Umfeld einer gewissen Partei gerade vor allem derartige Verfehlungen begangen.

Zwar mag deren ÜberVater Strauss nichts anderes vorgelebt haben. Doch wir sind nicht mehr In den Sechziger Siebziger oder Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Warum also wird in der CSU nach wie vor ein solches Verhalten an den Tag gelegt?
Liegt es an den über 50 Jahre die diese nun selbstherrlich an der Macht ist?

Eine andere Größe der CSU, Schüttelschorsch Georg Schmid bekommt vor Gericht ja momentan seine Quittung für dieses selbstherrliche Gehabe.

In meinen Augen ist die aktuelle Verfehlung einer Frau Haderthauer nicht wirklich verwunderlich vielmehr verwunderlich ist für mich das Verhalten ihrer Parteifreunde.

Auch der letzte CSU Anhänger in Ober- oder Niederbayern muss begriffen haben das eine solche Politik und ein solches Politikverständnis der Demokratie nur schaden können.

Bye bye Reposito

Leider hat mich heute eine nicht so Schöne Nachricht ereilt.

Reposito hat es hinter sich -schade eigentlich war das Konzept dahinter doch richtig gut. Kassenzettel einscannen und an einem Zentralen Ort ablegen zu können inklusive des Features eine Info zu bekommen das die Garantie nun endet.

Es hat sich wohl daraus kein tragfähiges Konzept entwickelt.
Vielleicht greift ja doch noch jemand das Konzept auf und führt es im Rahmen eines anderen Projektes zum Erfolg.

Zu wünschen wäre es