Mittwoch, 17. Juli 2013

Der Schienenweg schrumpft Europaweit was läuft hier falsch

Schade- das war das erste was mir hier einfiel, als ich den von der Allianz Pro Schiene veröffentlichten Betrag gelesen habe.
Schade das die Politiker nicht erkannt haben was hier völlig verkehrt läuft
Schade das die Wirtschaft nicht erkannt hat das sie sich selbst in ein Eck manövriert aus dem sie nie mehr schadensfrei herauskommen wird.
Schade für alle

Doch der Reihe nach, die Fehleinschätzungen beginnen schon im kleinen - vor Ort wie ich bereits mehrfach beobachtet habe wird vor Ort statt für vorhandene Strecken zu kämpfen lieber dafür gesorgt das dort nie mehr ein Zug fahren kann, aus politischem Kalkül und oftmals auch anderen Interessen, nicht selten sorgen gerade auch die Busunternehmer von vor Ort dafür.
Doch gerade diese Busunternehmer könnten von Reaktivierungen profitieren, nicht nur weil es auch immer einen Zubringerverkehr braucht, auch weil diese Busunternehmen von einer Erhöhung der Buskilometer für diesen Zubringerverkehr rechnen können, wenn ein Integriertes Verkehrssystem geschaffen oder ausgebaut wird. Statt dessen wird lieber ganz schnell entwidmet und damit dafür gesorgt das der ÖPNV möglichst uninteressant ist, bleibt und bleiben wird. (siehe Aischtalbahn, Stub Erlangen, Bibertbahn und viele weitere)

Mehrere voneinander unabhängige Studien zeigen das potentielle Fahrgäste vorallem schienengebundene Verkehrsmittel wahrnehmen- der Bus fährt auf der Strasse wie PKW´s auch und wird gerade deshalb nicht wahrgenommen.

Gerade Flächenländer wie Bayern profitieren von einem starken, attraktiven SPNV, denn durch die teilweise weiten Strecken zu den Ballungsräumen und den hohen Treibstoffpreisen verlieren einige Regionen teils immer mehr Bewohner die lieber in die Ballungsräume ziehen- Wohnungsnot explodierende Mietpreise, die Liste der folgen lässt sich gerne beliebig fortsetzen.

Doch was macht die DB, sie setzt nur auf ihre Prestigeprojekte wie den Bau Coburg- Erfurt oder ihre Fernverkehrsflotte der ICE und ähnliches, das vorhandene Netz ist teilweise nicht im besten Zustand wie viele auf die Gleise gefallene Bäume oder Langsamfahrstellen und ähnliches durchaus zeigen, manchmal wie bei der Vergabe des München - Nürnberg Expresses stehen sich auch gerne mal DB Töchter gegenseitig im Weg, wie die BEG eindrucksvoll per Pressemitteilung mitteilte, andere Bahnunternehmen haben ihr im Regionalverkehr schwer zugesetzt oder setzen ihr schwer zu, da manch eine der  Ausschreibungen auch aufgrund besserer Gesamtangebote wie ich beobachten konnte, an andere Bahnunternehmen gehen.

Auch im Güterverkehr liegt hier einiges im Argen, im Rahmen meiner Fortbildung zum Fachwirt haben wir auch das Fach Logistik und dort wird uns beigebracht, das die Bahn als Verkehrsmittel unflexibel ist und nur im Ganzzuggeschäft tauglich ist, warum?
Warum wird uns hier nicht auch beigebracht wie wir das für unsere Arbeit wichtige Werkzeug des Logistikgeschäfts nur per LKW bestritten werden kann was läuft denn hier gerade falsch.
Faktisch wird uns hier beigebracht wir sollen alles auf die Autobahn auslagern Just in Time hin oder her
was spricht gegen den Verkehrsweg Schiene und seine Flexibilität den gerade die motivierten Mitarbeiter im Betriebsdienst gerne leben und leben möchten.

Gerne könnte ich hier wieder die Schweiz oder Luxemburg als beispiele hervorziehen das will ich aber nicht, ich möchte sehen, das auch im Rahmen unserer Fortbildungen die Schiene nicht als negativ dargestellt wird, das man statt Bahnstrecken in Radwege zu verwandeln die nur wenigen nutzen lieber über Reaktivierungen spricht, und den SPNV attraktiv in eine verkehrliches Gesamtkonzept einbindet.
Das die Politik versteht das Verkehr in der Fläche produziert wird und nicht nur für Prestigeprojekte bei dem man hier oder da mal einen publikumswirksamen Spatenstich setzen kann.
Das die Wirtschaft endlich versteht das die Autobahnen nicht ein einziger großer Lagerplatz sind, auch Schienenwege eignen sich hierfür.

Das mag eine Sicht aus Franken sein, die aber so ich mitbekommen habe auch gerne in anderen Regionen genauso zu beobachten ist.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Cloud für jeden?

Eins gleich vorweg die meisten von uns verwenden bereits die Cloud, ob sie wollen oder nicht. Sie verwenden ein Android oder Apple Smartphone- sind auf Facebook, bei Google oder ähnliches -Willkommen  - in der Welt der Clouddienste. - Doch eins nach dem anderen.


Was ist die Cloud


Cloud-Computing (deutsch etwa: Rechnen in der Wolke) umschreibt den Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen (z. B. Rechenkapazität, Datenspeicher, Netzwerkkapazitäten oder auch fertige Software) dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Aus Nutzersicht scheint die zur Verfügung gestellte abstrahierte IT-Infrastruktur fern und undurchsichtig, wie von einer „Wolke“ verhüllt. Angebot und Nutzung dieser Dienstleistungen erfolgen dabei ausschließlich über definierte technische Schnittstellen und Protokolle. Die Spannweite der im Rahmen von Cloud-Computing angebotenen Dienstleistungen umfasst das gesamte Spektrum der Informationstechnik und beinhaltet unter anderem Infrastruktur (z. B. Rechenleistung, Speicherplatz),Plattformen und Software
(Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud-Computing)


Cloudsysteme zum Speichern von Daten

Im Grunde kann man sagen jeder Freemailaccount von GMX, Google usw. hat ein gewisses Kontinent an Datenspeichervolumen dabei, jedoch unterscheiden sie sich im Regelfall durch Speichervolumen und Datensicherheitsvorgaben.
ich persönlich verwende box.net in der Bezahlversion und finde die vorgegebenen Features durchaus nutzbar

Mobile Cloud

Systeme wie i-Cloud oder das Google-Gegenstück Googledrive sind im Regelfall vorinstalliert und werden unter anderem zum Speichern der Kontakte / Termine des Mobiltelefons verwendet. Auch die Datensicherung oder der Austausch von Dokumenten zwischen dem Tablet / Mobiltelefon und einem eigenen oder System eines Co-Workers kann über diese Lösungen erfolgen.


Wie sicher ist die Cloud

Die NSA liest ja eh mit, und doch gehört nicht alles in die Cloud, einiges sollte trotzdem auf einer externen Festplatte oder einem entsprechend dimensionierten Flashspeicher zuhause gespeichert werden, welche Daten dies sind möchte ich jedoch bewusst ausklammern, da jeder anders zu diesem Punkt steht.

Google-ausfall und andere Unwägbarkeiten

Die Möglichkeit eines Ausfalls beim Cloudbetreiber besteht, jedoch sind die Systeme im Regelfall so abgesichert, das trotz des Ausfalls innerhalb kürzester Zeit auf einem anderen System weitergearbeitet werden kann.


Trotzdem Vorteile?

Kurz und Knapp: Eindeutig Ja- wenn man weiß welchem Dienst man was anvertraut.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Warum niemand mehr Vertriebsagenturen für Cold-Calls sondern Socialmedia Manager braucht

Die Zeiten sind hart geworden, gerade für Unternehmen die Cold-Calls immernoch als Mittel zur Neukundengewinnung verstehen. Im Privatbereich verboten bleiben nur noch die B2B-Cold-Calls übrig.
Doch auch die Firmen, welche angerufen werden haben aufgerüstet. So bleiben viele dieser Anrufe bereits bei der Telefonzentrale hängen, da nur noch mit Hilfe von genauer Benennung der Ansprechpartner eine Weiterleitung möglich ist, andere Firmen setzen hier auf Lieferantenportale bei denen sich die Lieferanten in Spe eintragen können und bei bedarf auch von den Unternehmen angeschrieben werden dürften.
Diese Möglichkeit halte ich für sehr gut und absolut praktikabel, da der Kunde sich sehr genau aussuchen kann was er benötigt und wie er es gerne einsetzen möchte, lästige Anrufen nach dem Motto wir haben da was, welches wir Ihnen vorstellen möchten bleiben so weg und ausser der Telefonzentrale wird niemand mit derartigen Anrufen belästigt und von seiner Arbeit abgehalten.
Vertriebsagenturen die heute noch erzählen wir generieren im großen Stil per Cold-Calls für Sie Neukunden haben einfach den Knall nicht gehört und deren Vertriebsmitarbeiter wollen eigentlich nur den Gewinn des eigenen Unternehmens maximieren, da sich gerade im Umfeld der IT fast alle einer derartigen Strategie bedienen und die angerufenen Unternehmen dieses zur Genüge kennen.
Was tun?- Eine Möglichkeit ist die Gewinnung von Kunden über Social Medias -das gute alte Geschäft mit der Weiterempfehlung, ich helfe dir - du hilfst mir
Doch vorallem die Einbindung von entsprechenden Vertriebskanälen über Twitter, Xing, Linkedin sind hier deutlich stärker. Zwar darf man potentielle Kunden nicht direkt nach dem Motto hey ich hab da was was ich dir vorstellen möchte ansprechen, aber man kann diese Identifizieren und durch eine vorzeitige Kontaktaufnahme nach dem Motto, hey wir sollten uns kennen und wenn mal was zusammenläuft auch evtl. zusammenarbeiten ansprechen, dies ist erheblich ungezwungener und dient auch einer besseren Kommunikation- denken Sie mal drüber nach, wenn der potentielle Kunde interesse hat, wird er dieser Form der Kontaktaufnahme auch zustimmen.

Gerne verweise ich in diesem Zusammenhang auch auf die Xing-Seminare, die unter anderem auch mein Bekannter Oliver Gassner durchführt, der Besuch eines dieser Seminare bringt Ihnen nahe warum gerade Socialmedias die Cold-Calls ersetzen können.

Für Interessenten hier der Link:

http://www.xing-seminare.de/dach/index.php

Montag, 1. Juli 2013

Warum Barcamps sinnvoll sind

Vor längerem habe ich in einem Podcast von hr2 einen Beitrag über Barcamps gehört, neugierig wie ich dadurch war habe ich ein Barcamp 2010 besucht und war sofort von dieser Form des Zusammentreffens infiziert. Als Besucher von bereits mehreren Barcamps, möchte euch ein paar Informationen hierzu zur Verfügung stellen.


Was ist ein Barcamp


Ein Barcamp (häufig auch: BarCampUnkonferenzAd-hoc-Nicht-Konferenz) ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion, können teilweise aber auch bereits am Ende der Veranstaltung konkrete Ergebnisse vorweisen (z.B. bei gemeinsamen Programmierworkshops
(Definition aus Wikipedia  http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp)


Wiege von Projekten

Auf einem der Nürnberger Barcamps das ich besucht habe, ist ein für meine Arbeit sehr hilfreiches Projekt entstanden:

Canvanizereine Onlinelösung, welche den Einsatz von PostIts simulieren und in verschiedene Zusammenhänge einbinden kann.

Wer sich für canvanizer interessiert findet hier weitere Informationen:  www.canvanizer.com

auch weitere OpenSource Geschichten und auch andere Projekte wurden bereits auf Barcamps erschaffen und durchaus erfolgreich.


Nicht nur Für IT

Barcamps gibt es auch für andere Bereiche wie z.B. Touristik, Stricken usw eine gute Übersicht gibt es hier: http://www.barcamp-liste.de/