Sonntag, 30. Juni 2013

Im Westen (Osten) nichts neues- was Tut sich um uns (Nürnberger) herum

Der Folgende Blogeintrag ist durchaus Kontrovers zu sehen, ich freue mich hier über Meinungen und Anregungen:


Ich hatten im letzten (2012) und diesen Jahr (2013) viele Kontakte in unsere Nachbarregionen westlich (Hohenlohe- Franken) und östlich (Oberpfalz) geknüpft und habe hier auch einige Punkte festgestellt, die mich durchaus interessiert haben, nicht nur das Logistik in beiden Regionen ein großes Thema ist, wie ja auch der Gewerbepark Interfranken entlang der A6 bei Herrieden beweist, und mehrere ähnliche Projekte, wenn auch schon weiter fortgeschritten im Umfeld um Regensburg zeigen, auch Personalfragen sind in beiden Regionen ein großes Thema.

Hohenlohe-Franken

"Hosen runter" entlang der Straße der Weltmarktführer möchte ich manchmal rufen, vorallem im Bezug auf die Art der Personalgewinnung, in diesem Tal Hohenlohe-Frankens an der B19 und der Kocher liegen mehrere Weltmarktführer ihrer Bereiche, neben so bekannten Namen wie Würth, Berner, BTI, Reisser Schraubentechnik und Bürkert Fluid Control Systems, viele weiteren Innovativen Unternehmen. 
Auch ich interessiere mich durchaus für diese Regionen, da der Großraum um Nürnberg wohl nur noch als zweitklassiger Callcenterstandort taugt und ich mit dem Gedanken spiele in eine der beiden Regionen zu wechseln.

Keine 100 KM von Nürnberg jedoch egal ob westlich oder östlich tobt stattdessen das Business und es gibt auch entsprechend anspruchsvolle Jobs, doch auch dort ist die Welt nicht in Ordnung. Vor allem im Westen drückt das Thema Personal doch sehr. Aufgrund des hohen Innovationsgrades können gerade dort Arbeitsplätze nicht besetzt werden. Doch das Einpendeln aus dem Großraum Nürnberg ist leider aufgrund der schlechten Bahnverbindung (gerademal 2 Stundentakt von Nürnberg über Ansbach nach Crailsheim und Schwäbisch-Hall) nicht möglich und Besserung ist auch hier nicht in Sicht das es weder Stuttgart noch München interessiert was hier passiert.

Oberpfalz und Regensburg

Die genauso Innovative Region mit Ihren KMU´s und IT-Schmieden um Regensburg hat es da etwas besser, durch ihren direkten Unistandort und den IT -Verbund Ostbayern ist hier eine Aufbrauchstimmung spürbar, zwar herrscht dort schon der Einzugsraum zum Ballungsraum München vor, wobei auch viele Arbeitskräfte nach München einpendeln doch sind dort die Anbindungen von Nürnberg per Bahn deutlich besser.

Der Anspruch von Nürnberg wir sind Großstadt und um uns herum ist nur Pampa ist hier deutlich zu kurz gefasst und die "Pampa" wird Nürnberg mittelfristig abhängen, dann ist Nürnberg wirklich nur noch 3-klassig und die wirklich guten Leute werden den Großraum in alle Himmelsrichtungen verlassen haben.

Wird Ansbach zerrieben?

Der Standort  Landkreis und Stadt Ansbach wird sich hier in geraumer Zeit deutlich positionieren müssen, da er sonst zwischen Nürnberg und Hohenlohe zerrieben wird, da Nürnberg Massenarbeitsplätze ohne geistigen Anspruch bietet und das Hohenloher Land Arbeitsplätze für die geistig regen bietet stellt sich hier die Frage wohin und was bleibt dann für Ansbach übrig- das Los als reine Beamtenstadt?

KMU zurückhaltend im Social Web- Recruting im Zeitalter von Social Medias

Viele KMU´s haben bislang ihren Fokus zu sehr auf die "alten" Vorgehensweisen gelegt oder wollen von der "das haben wir schon immer so gemacht" Verhaltensweise nicht lassen. Egal ob Recruting, Einkauf, Vertrieb Social Medias sind ein sehr scharfes Schwert, doch vorallem in Hohenlohe tut man sich hier sehr schwer, dies auch so umzusetzen, zwar ist eine gewissen konservative Haltung nicht das schlechtetste, was einem bodenständigen Unternehmen passieren kann.  Auch richtig ist das man nicht jede Sau durchs Dorf treiben muss, doch hier muss gesagt werden die Social Medias wie Xing sind erwachsen geworden, es geht hier nicht um irgendwelche Spinnereien von Teenies, sondern um Werkzeuge die dem Unternehmen bei richtiger Anwendung einen deutlich messbaren und erkennbaren Mehrwert bringen.

Häufig reagieren Großunternehmen und Unternehmen in Ballungszentren zuerst auf Trends wegen der größeren Möglichkeiten. Solange die etablierten Formen gut funktionieren, wird die Notwendigkeit für neue Vorgehensweisen etc. nicht gesehen. Aber wir leben in bewegten Zeiten, die Rahmenbedingungen ändern sich. Irgendwann wird Social Media auch für KMU Usus sein. Wer zuerst reingeht, wird dann von seinen Erfahrungen profitieren.

Was ich auch nochmals erwähnen möchte, die Unternehmensstelle für Social Medias ist weniger in der EDV anzusiedeln sondern viel mehr im Umfeld des Marketing, denn hier handelt es sich nicht um einen technischen Prozess sondern um ein Mittel zu Aussendarstellung des Unternehmens. 
Wobei auch Social Media Manager keine eierlegenden Wollmilchsäue sind sondern sich durchaus auf ihre Fachgebiete spezialisieren sollten, nicht jeder kann die Feinheiten der großen Plattformen Twitter, Facebook, Xing, Linkedin, Google sowie der ebenfalls wichtigen Plattformen Qype, Foursqare usw kennen.


Mal was anderes: Aktuell gelesen

Heute mal ein ganz anderes Thema, nicht IT-lastig und auch nix aus dem Bereich der Logistik, die ich eh sehr sträflich vernachlässigt habe.
Auch ich kämpfe manchmal mit meiner Motivation, was treibt mich an, wo will ich hin, was möchte ich erreichen, scheinbar wurde ich von der Redaktion des Focus erhört und möchte mich in diesem Blogeintrag mit genau diesem Bereich einmal beschäftigen.

Nach dem Artikel aus dem Focus dieser Woche (24.6.2013) mit dem Titelthema "Von Siegern lernen" über Motivation und Motivatoren war ich doch sehr neugierig über diesen Themenbereich bei dem unter anderem Peter Olsson und sein Buch "Erkenne dein Talent" vorgestellt wurden.
Gesagt-Getan ich habe dieses Buch jetzt über´s Wochenende gelesen und muss erkennen, das Rad hat er nicht neu erfunden, doch einigen neue Denkansätze hab ich schon vermittelt bekommen, so war mir selbst nicht mehr bewusst das man sich durchaus auch im Business auf seine eigenen Stärken verlassen kann- und auch das ein authentisches Auftreten besser ist als etwas vorspielen zu wollen, sich verbiegen zu wollen funktioniert nie - und wenn doch - nicht für lange Zeit.

Leider gibt es seinen Blog, der am Ende des Buches beworben wird,  nicht mehr den ich durchaus gerne mal gelesen hätte.

Peter Olsson hat auch ein Wertesystem das heute gerade in meinem Umfeld nicht mehr sehr weit vertbreitet ist, da in meinem Umfeld überwiegend ein Ellenbogen-egomanisches Umfeld vorherrscht.
Ich hatte große Freude am Lesen des Buches und bekam für mich betrachtet einige Punkte mit auf den Weg, ich doch sehr inspirierend finde.

Auch aus dem Artikel des Nachrichtenmagazins habe ich Steffen Kirchner als Interessant empfunden, ein junger Motivationscoach dessen Arbeit ich künftig für mich auch weiter verfolgen werde.

Meine persönliche Meinung: aktuellen Focus (26/13) sollte man unbedingt mal lesen, das Buch von Peter Olsson kann ich auch sehr empfehlen.


Hier noch der Link zum Buch für interessierte:
Erkenne dein Talent: Was wir von Spitzensportlern und Topmanagern lernen können

und zu Stefan Kirchner
http://www.steffenkirchner.de/




Freitag, 28. Juni 2013

Was uns Crowdservices wie Streetspotr und appjobber nutzen

Als ich vor etwa 2 Jahren aufs Geocashing gestoßen bin dachte ich mir das diese Moderne Form des Schatzsuchens ein guter Ausgleich zu meinen sonstigen Aktivitäten darstellt. Doch auch hier schläft das Business nicht, neben dem »normalen« gibt es auch die business/urbane Version davon, der bekannteste Dienst hier stammt wie ich aus Nürnberg und heißt Streetspotr.

Die Funktionsweise ist ähnlich jedoch wird hier die "schwarmintelligenz" Mensch für andere Aufgaben z.B. stehen vor meiner Filiale xy die richtigen Werbebanner - genutzt.

Ich mache keinen Hehl daraus das ich selbst ein Streetspotr bin, da mich das Konzept überzeugt hat. So können z.B. Verkehrsbetriebe ihre Fahrkartenautomaten durch ihre Fahrgäste auf Funktionalität überwachen lassen.

Die Teilnehmer an diesem Dienst erhalten je nach Schwierigkeitsgrad der Aufgabe eine Belohnung in Form von Punkten und/oder kleinen Geldbeträgen.

Was muss man vorher wissen, diese Dienste sind nach dem Hit and Run System konstruiert ich befinde mich gerade Zufällig an Punkt A und habe ein paar Minuten Zeit die App gibt mir eine schnell und leicht zu lösende Aufgabe -etwa nachzusehen ob es vor Ort einen Funktionierenden Fahrkartenautomaten gibt- vor die ich innerhalb weniger Minuten gelöst habe. Also kurz nachsehen ein Foto von dem Automaten machen und fertig. Was sollte man vorher wissen Diese Dienste werden keine Spitzenverdiener generieren, dafür sind sie auch garnicht ausgelegt, stattdessen werden eben kleine Aufgaben ganz nach den Prinzip der Schatzsuche vergeben.



für Interessierte: hier die Links zu den beiden Diensten

Streetspotr:   http://streetspotr.com/



Appjobber: http://www.appjobber.de/