Dienstag, 18. Dezember 2012

Werbung in öffentlichen Verkehrsmitteln

Als Wiedernutzer des ÖPNV habe ich ein mich faszinierendes Medium entdeckt die Bildschirme des Fahrgastinformationssystems kurz FIS.
Im Regelfall zeigen diese vielleicht mal ein Werbefilmchen des Verkehrsanbieters, oder die Haltestellen an. Die Verkehrsbetriebe in Fürth und Ansbach gehen mit ihrem FIS auch andere Wege, zusammen mit dem Werbeanbieter Redloff (www.redloff-medienagentur.de) aus Ansbach werden in den Bussen der Infra Fürth und beim A-Bus in Ansbach auch aktuelle Nachrichten bzw. Werbung gezeigt, dieses läuft schon geraume Zeit und ich finde es durchaus positiv, da es neben den Mehreinnahmen für das Verkehrsunternehmen auch den meist regionalen Werbekunden die Möglichkeit bietet.
Aus meiner eigenen Sicht als Fahrgast muss ich sagen das ich diese Werbeform als nicht belastend empfinde, sondern eher als Auflockerung des Alltags im ÖPNV. Vielleicht macht dieses Beispiel ja auch Schule und wird in andere Verkehrsmittel übernommen.

Freitag, 14. Dezember 2012

IT Sicherheit - Ein Alptraum?


Aus meiner eigenen Erfahrung als selbstständiger Unternehmer weiß ich das es schwierig ist Handwerksbetriebe und kleine bis mittelständische Unternehmen gerade im Segment der IT Sicherheit von der Wichtigkeit dieser Vorsorgemaßnahmen zu überzeugen.
Deren Vorstellung ist klar, warum soll ich Geld in die Hand nehmen für etwas was möglicherweise nie eintritt.
Dies hatte zur Folge das einige dieser Unternehmen bitteres Lehrgeld bezahlt haben;  sei es durch Viren sei es durch Angriffe von außen, danach war das Heulen und Zähneklappern groß.
Selbst heute viele Jahre nach dem Ende meiner Selbstständigkeit ist es noch keine Selbstverständlichkeit bei diesen Unternehmen, das die Sicherungsmaßnahmen dauerhaft und rechtssicher durchgeführt werden.
Was viele dieser Unternehmen verkennen, es muss auch Rechtssicher sein, da die Unternehmen nach den geltenden Datenschutzgesetzen auch zur Sicherung von Kundendaten angehalten sind.
Die Kopf in den Sand- Vogel Strauß Taktik geht hier in keinster Weise auf und führt im Falle eines Falles auch zu ernsthaften rechtlichen Problemen.


Mobile Geräte einbinden

Selbst für den Fall das die stationären Geräte des Unternehmens im Rahmen der IT-Sicherheit versorgt sind, wie sieht es mit den ins Unternehmen eingebundenen Mobilgeräten aus, sind diese im IT-Sicherungskonzept erfasst, werden diese Geräte mit eingebunden und ich meine nicht nur Virenscanner, sondern auch Firewalls, denn gerade die mobilen Endgeräte reißen hier die Löcher in die IT Security.
Abhilfe kann hier nur eine ganzheitliche Lösung bieten, die sowohl die stationären als auch die mobilen Komponenten umfasst.




Ein gerade für Handwerker interessantes neues Feld Zahlungsapps auf Mobilen Geräten

Mit Spannung habe ich den Deutschland-Rollout der ersten Appsysteme verfolgt, die mit Sicherheit auch Sinnvoll sind, doch gerade hier gilt das die entsprechenden Sicherheitslücken geschlossen werden müssen- und auch hier sind die User in der Pflicht für sich und ihre Kunden das notwendige zu tun.

Zusammenfassend gilt: IT Sicherheit ist nicht nur Virenscanner sondern auch Firewall und ein Sicherheitskonzept inklusive Plan B (Plan B meint Notfallpläne, Sicherheitsrichtlinien und verbindliche Organisationsanweisungen zu Datenschutz und IT Sicherheit)

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Warum einen Informativen Mehrwert anbieten

Wenn Werbung auf Facebook und anderen Social Medias, dann schon mit informativem Mehrwert. Diesen Grundsatz versuche ich immer zu vermitteln. Was wurde mir nicht schon alles angeboten Schokolade, Telefonanschlüsse... Doch gerade im Bereich der Social Medias frage ich mich immer und wo ist der Bus- der Bus mit denen die das Interessiert. Es gibt da immernoch Unternehmen die glauben sie könnten ihre bisherigen Marketingsysteme 1:1 auf die modernen Medien übertragen, es handelt sich um die selben die glauben, ihnen würden die Türen eingerannt und wundern sich dann warum niemand sich für ihre Aktivitäten interessiert. Woran liegt dies- diese Unternehmen haben einfach nicht verstanden, das vorallem die Digital-Natives ein anderes Verständnis haben.

Die Generation heute informiert sich über mehrere Internetseiten hinweg sammelt informationen und Preise für eine gewünschte Dienstleistung / Produkt gekauft wird da wo das Preis / Leistungsverhältnis stimmt - oder auch simpel gesagt -Beim Günstigsten. Wobei auch hier ein Umschwung hin zu mehr Sicherheit deutlich erkennbar ist, dies ist ein Grund von dem die Großen des Marktes bzw. die Sicherheitslabels deutlich davon profitieren.

Viele Unternehmen jedoch glauben ihre jahrzehntealten Strategien können auch im Digitalen Zeitalter bestehen, verkennen dabei jedoch das die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung heute Manigfaltig sind und Empfehlungen bzw. auch der Austausch von Kunden untereinander zu den Möglichkeiten der Kunden gehören. Das gute alte Irgendwie wird es schon gehen und wenn er aufmuckt machen wir ihn Mundtot gibt es so nicht mehr, jeder Anwalt der ein bischen Ahnung hat wird dies bestätigen, glaubt man an einer Ecke jemanden angehen zu müssen, steht man schneller im Center of the Shitstorm als man glaubt und diese Form von Publicity kann jedem Unternehmen schwerer schaden als bisher gedacht.

Warum braucht man welche Social Plattform

Die Geister die ich rief .... so lautet ein berühmtes Zitat aus Goethes Zauberlehrling, wir haben auch Geister gerufen, die wir nicht mehr loswerden. Social Media Plattformen die zu mitmachen animieren, für Unternehmen stellen sie beides dar, Chance und Risiko. beides möchte ich hier darlegen und aufzeigen was ich für welche Plattform wissen muss. 

Xing 
Die im Deutschsprachigen Raum bekannteste Business Social Media Plattform. Für Unternehmen die Recruten müssen ein unbedingtes must have. Im Rahmen der Unternehmenseinträge sollte sowohl eine Unternehmenspräsentation als auch die aktuellen Unternehmensneuigkeiten analog zu aktuellen Unternehmenswebseite veröffentlicht sein. Weiterhin gibt es die Möglichkeit nicht nur das Unternehmen zu präsentieren sondern auch möglichen Arbeitnehmern das Unternehmen möglichst präzise und interessant zu präsentieren. Die Frage warum brauche ich Xing wenn ich eine Unternehmenswebseite hab, möchte ich mit folgendem Beispiel beantworten , die Reichweite einer Unternehmensseite auf Xing ist ungleich höher, da nicht nur die Personenkreise die sich für das Unternehmen interessieren auf diese Seite gehen, die Neuigkeiten werden für alle Sichtbar im Xingnetzwerk gepostet- eine günstigere PR gibt es auch aufgrund der Menge der Mitleser kaum. 

Qype 
vorallem für alle Unternehmen mit Kundenfrequenz wichtig: gestalten Sie ihren Eintrag selbst nach Ihrem Corporate Design und beobachten Sie die Kundenbewertungen- hier sind Sie direkt am Kunden dran und bekommen auch wenn mal was Suboptimal gelaufen ist wichtige Punkte fürs Feedback- es bietet auch die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme mit dem Kunden. Ganz wichtig bei Qype ist am Ball zu bleiben, da Kunden auch Kritik äußern können, es sollte auch konstruktiv mit dieser Kritik umgegangen werden, da nicht nur gute Bewertungen sondern auch professioneller Umgang mit Kritik wichtig ist. 


Foursquare
Ein nettes kleines Spielzeug: Die Benutzer können sich an Orten Einloggen, und Punkte sammeln, es gibt in den USA und begrenzt auch in Europa ein Gutscheinsystem mit dem die Endkunden auch vergünstigungen bekommen können- Fazit: Unternehmen eintragen- es frisst kein Brot bringt aber die Aufmerksamkeit der Community und egal bei welcher Plattform gilt grundsätzlich: Wer seinen Eintrag selbst erstellt hat auch den Daumen drauf wie dieser Eintrag aussieht und was er beeinhaltet. 

Twitter 
Das Microbloggingsystem Twitter hat sich zu einer festen Größe entwickelt. Kurze Einträge im SMS Stil und Länge die durchaus vollwertige Informationen enthalten- das ist das Markenzeichen der Tweets genannten Beiträge. Tweets können unter anderem auch dazu genutzt werden auf aktuelle Angebote / Aktionen hinzuweisen. Auch besteht die direkte Möglichkeit der Interaktion. 

Linkedin 
Das Social Media Netzwerk Linkedin kann sich im Deutschsprachigen Raum gegen Xing nicht wirklich durchsetzen, wer mit seinem Unternehmen jedoch International tätig ist, dem rate ich schon auch zu einem Unternehmenseintrag in Linkedin auf dem die Unternehmensneuigkeiten veröffentlicht werden, sowie zu einer direkten Verknüpfung mit der Unternehmenswebseite- analog zu Xing. 


Facebook 
Das Mitgliederstärkste Social Network der Welt, hier geht es vorallem darum Neuigkeiten zu verbreiten die auch für die breite Masse bestimmt sind. Facebook ist überwiegend Jugendlich, nicht förmlich und bietet vorallem als Recrution und PR Plattform unschätzbare Vorteile, jedoch muss hier bei der Form der Veröffentlichungen anders vorgegangen werden als bei den Businessplattformen, hier geht es um die breite Masse. Aber auch hier kann wieder kritik von Usern eingebracht werden, hier gilt es dann wieder professionell mit dieser Kritik umzugehen. 

Meine Stadt 
Die älteste Deutsche Crowdsurfingplattform, hier genügt ein einfacher Eintrag - Wichtig ist hier: Dabeisein! 

Reclabox
Auf eine weitere wichtige Plattform möchte ich noch aufführen, es handelt sich um die bekannteste deutschsprachige Beschwerdeplattform Reclabox meine persönliche Meinung ist durchaus positiv da hier meist auch wirklich stichhaltige Beschwerden vorgebracht werden, aus Sicht der Unternehmen gilt auch hier wieder der Professionelle Umgang mit den entsprechenden Beschwerden. 


 G+ 
Das Thema Google+ lass ich mal außen vor, da ich hierzu noch nicht genug Erfahrungen gesammelt habe, wohin G+ irgendwann mal marschiert werden wir, so denke ich noch alle sehen und aus diesem Grund werde ich G+ gesondert in einem eigenen Beitrag behandeln. 


Youtube 
Die Videoplattform Youtube eignet sich unter anderem auch für virale Marketingideen, auif die ich in einem Gesonderten Beitrag nochmals eingehen werde. Auch Videoblogs die Follower generieren sind eine Idee die bei entsprechender Zielgruppe durchaus lohnenswert erscheinen.

Instagram 
Bei Instagram handelt es sich um ein Fotosocial Media, auf das ich ausserdem nochmals gesondert eingehen werde, es ist interessant vorallem für Unternehmen die auch visuell beeindrucken müssen / können /dürfen z.B. Restaurants Hersteller von Mode, Schmuck, Schuhen usw weiterhin ist es in der Lage mit z.B. Foursqare, Facebook, Twitter Bildnachrichten zu teilen ein nicht zu verachtender Zeitfaktor. Instagram werde ich jedoch nochmal bei den Fotodiensten gesondert betrachten.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Wenn Haltestellen twittern

...oder die schöne neue Technikwelt aus meiner Sicht.

Vor einiger Zeit bin ich auf einen Artikel gestoßen, in dem über eine Bäckerei berichtet wird, die ihre Kunden per Twitter darauf aufmerksam macht, wenn z.B. das Baguette fertig ist.

Was möchte mir diese Marketingidee sagen, dachte ich mir und begann meine Gedanken dazu zu machen.
Das führte bei mir auch zu dem Gedanken warum sollten Haltestellen nicht twittern, wenn der Bus Verspätung hat, die Haltestelle wegen einer Baustelle verlegt wurde und und und.

Die neue Technik machts doch möglich, die Busse werden eh per Transponder überwacht.
Ein solches System verwendet z.B. in Pilotphase die Talbus Wuppertal.
Doch welchen Nutzen können wir noch daraus ziehen - Salopp formuliert bietet es dem Kunden einen Mehrwert, wenn er ihn richtig zu nutzen weiß, da der zahlende Fahrgast weiß wann er wo welche Leistung geboten bekommt -  was bietet dieses jedoch System einem Unternehmen.
Die Kundenbindung wird erhöht, der Kunde kann direkt mit dem Unternehmen in Kontakt treten ohne umständlich irgendwelche Kontaktformulare usw zu benutzen.
Ein weiterer Nutzen der sich daraus ziehen lässt ist, das die Kunden gut Informiert fühlen können und dies spiegelt sich auch in den entsprechenden Kundenbewertungen wider.
Zufriedenere Kunden empfehlen auch eher ein Produkt / eine Dienstleitung weiter als Kunden die Unzufrieden sind- dies ist eine bekannte Binsenweisheit doch auch diese muss man zwischendurch einfach mal wiederholen.