Sonntag, 25. September 2016

Warum Deutschland aufhören muss die Dystopie zu hofieren oder auch warum es Glasfaseranbindungen bis ins letzte Gehöft braucht

Deutschland belegt bei der letzten Erhebung der EU - Kommision einen 9. Platz im Bereich des digitalen Fortschritts und das ist schon erstaunlich.
Anhand der bisherigen politischen Willensbildung und der Verhinderung durch die Infrastrukturanbieter stellt das kein sonderlich schmeichelhaftes Zeugnis aus.

Es gibt Lichtblicke, wie Pottenstein in der Fränkischen Schweiz, eine Gemeinde die den Glasfaserausbau in die eigenen Hände genommen hat und nun als Netzbesitzer eine neutralere Herangehensweise hat, als Gemeinden die den Ausbau an diverse Netzbetreiber vergeben haben.



Doch um der Krone noch eins aufzusetzen, herrscht hierzulande eher Dystophie, es wird gebremst und Beschwichtigt das es das alles nicht brauche ohne Ende.
Diesen Leuten sei gesagt, wer diese Meinung vertritt gibt unseren Wohlstand und unsere Zukunft ohne große Not auf.




Hier noch die Links

http://www.nordbayern.de/region/pegnitz/schnelles-internet-bis-in-die-letzte-pottensteiner-einode-1.5189812

http://www.wiesentbote.de/2016/02/02/altendorf-buttenheim-und-pettstadt-neues-buergernet-bringt-500-mbit-surfgeschwindigkeit/

http://www.infranken.de/regional/forchheim/Breitbandausbau-in-Egloffstein-Goessweinstein-und-Obertrubach;art216,990008

http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/in-deutschland-fehlt-die-digitale-mentalitaet-14045/

Sonntag, 10. Juli 2016

Glasfaserausbau in Deutschland... eine unendliche Geschichte



Ich beschäftige mich ja schon seit langem mit dem Thema der digitalen Infrastruktur in Deutschland und in jedem meiner Blogbeiträge äußere ich heere Kritik an dem nahezu Netzmonipolisten und der Bundes. bzw. den Landesregierungen, so auch dieses Mal.

Der Bundestag hat nun das Gesetzt zum Ausbau der Glasfasernetze verabschiedet.
man könnte nun denken Toll es geht voran, doch nimmt man mal das Gesetz auseinander kommen einem doch starke Zweifel, ob dieses Gesetz wirklich so gut gemacht ist, wie es gedacht ist.

Zum einen soll es einen Fairen Markt zwischen den Kommunikationsunternehmen bieten, zum anderen die Ausbauwege definieren.
Doch dabei wird lediglich die EU Richtlinie von 2014 umgesetzt, die ich seinerzeit schon für äusserst unzureichend hielt.

Auch das Thema Vectoring, eines der aus meiner Sicht größten Hemmnisse des digitalen Ausbaus, kommt erneut auf den Prüfstand, die Bundesnetzagentur plant nun doch Konsulationen, ob den betroffenen Netzanbietern das weiterhilft, will ich mal dahingestellt lassen. Fest steht ähnlich wie im Schienenverkehr gibt es hier einen Netzmonopolisten. Sind wir mal gespannt, ob dieses Ungleichgewicht des Wettbewerbs in diesem Fall beseitigt wird.

Auch noch eine Interessanter Artikel stammt von Karel Dörner, der sehr deutlich den Finger in die deutsche digitale Wunde legt und aufzeigt, das die bisher betriebene digitale Herangehensweise zu zaghaft und zu abwartend betrieben wurde.

Hier die Links:





http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundestag-verabschiedet-Gesetz-zum-Glasfaserausbau-3261962.html?xing_share=news

https://netzpolitik.org/2016/vectoring-bundesnetzagentur-bittet-nun-doch-um-stellungnahmen/?xing_share=news

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-Wettbewerber-fordern-Masterplan-fuer-Gigabit-Glasfasernetz-3254409.html?xing_share=news

https://www.xing.com/news/insiders/articles/digital-deutschland-verschenkt-eur-500-milliarden-potenzial-337246?xing_share=news

Sonntag, 3. Juli 2016

offene Antwort auf Roland Tichys Blogbeitrag zu Der mörderische Tanz um den Olivenbaum oder Rettung durch Liberalismus

Mein Lieber Roland Tichy,

ich stimme Ihnen zu was das Thema Doha bzw. Freihandel im Grunde angeht, soweit so gut.
Der Freihandel ist mit die wichtigste Stütze unseres Wohlstandes.

Wo ich Ihnen jedoch widerspreche ist das Thema TTIP bzw. CETA da es sich hierbei nicht um reine Freihandelsabkommen handelt sondern viel mehr um Freihandelsabkommen mit einem großen Nachteil.

Es sollen so nicht nur vorhandene Handelshemmnisse abgebaut werden - soweit bin ich ja durchaus bei Ihnen sondern es soll eben auch die Legislative und allem voran der Verbraucherschutz unterlaufen werden, und hier bin ich nicht mehr bei Ihnen.

Der von mir durchaus aus vielerlei Gründen kritisierte deutsche Staat hat nämlich eines der besten Verbraucherschutzgesetze weltweit und diese sollen durch diese beiden Abkommen unterlaufen werden.
Ich finde es schade das Sie diesen Punkt in ihrem Artikel einfach so unter den Teppich kehren.

mit den Besten Grüßen

Hier der Link zum Artikel:
http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/der-moerderische-tanz-um-den-olivenbaum-oder-rettung-durch-liberalismus/

Sonntag, 26. Juni 2016

Mein neuer Saugroboter ein Usertest

Heute mal was völlig anderes, der ein oder andere hat es ja schon mitbekommen, ich habe mir einen Saugroboter angeschafft, es handelt sich um das Modell iRobot Roomba 615, das Einsteigermodell der Roomba Serie, gestern angekommen und heute das erste mal in Betrieb genommen, gleich vorweg es wirkt am Anfang sehr unorthodox wie er seine Bahnen zieht, doch das Putzergebnis weiß durchaus zu überzeugen.
Gut einen Staubsauger kann er nicht vollständig überzeugend ersetzen, da er ja nicht auf Möbel hochkommt oder schwierig zu saugende Ecken auslässt.

Auch neigt meiner dazu in meiner Wohnung umzudekorieren, so verschiebt er durchaus mal leichte Gegenstände oder Teppiche an andere Stellen.

im Großen und ganzen ist er durchaus in der Lage die Wohnung sauberzuhalten, Ecken sind ein Thema, das man mit einem richtigen Staubsauger im Auge behalten muss.

Mich überzeugt er jedoch sehr und ich liebe es ihn einfach mal zum Spaß zum Saugen loszuschicken
Ich bin halt doch ein Spielkind


Sonntag, 19. Juni 2016

Augenwischerei auf niedrigem Niveau das Gesetz zur Abschaffung der Störerhaftung ist mehr als Lückenhaft

Wer mich schon länger verfolgt, weiß wie enttäuscht ich von der Politik bin, gerade auch was die Themen des Digitalen Infrastrukturausbaus angeht.
Ich gehöre zu den Verfechtern der These, das wir, wenn sich nich schleunigst was ändert ins Hintertreffen geraten und gerade auch von kleinen Ländern wie den Baltischen Staaten regelrecht abgehängt werden.
Wenn selbst das kleinste rumänische Dorf in einem Glasfaserring eingebunden ist, muss das als deutliches Zeichen dafür verstanden werden, das wir hier unsere Position als Wirtschaftsmacht durch ohnmächtige Haltungen und Blockaden seitens der Poltik verlieren.

Ein übriges dazu tun unsere Netzbetreiber allem voran der Marktführer, der ausser lautem herumheulen das man mehr Geld für den Ausbau benötigt nichts zu Stande bringt.


Eine Wohltuende Ausnahme sind Gemeinden wie Pottenstein, die den Ausbau des lokalen Netzes in die eigene Hand genommen haben und hier nicht nur die Fördermittel des Landes sondern auch des Bundes beanspruchen könnnen- Wenn das keine Vorbildfunktion dieser Fränkischen Gemeinde ist, dann weiß ich auch nicht.


Ein weiteres Hemmnis nein ein Ärgernis ist die Störerhaftung bei WLAN Netzwerken, auf den ersten Blick kommte man meinen die Bundesregierung würde vielleicht doch mal langsam verstehen, das es auch einen Ausbau der öffentlichen WLAN Netze in den Städten und am Land braucht, aber schaut man genauer hin hat sich nicht wirklich was geändert.
Das Gesetz hat weder rechtssicherheit geschaffen, noch wirklich wichtige Verbesserungen gebracht, und wie Dominik Fuest von der Welt berichtet stehen die Anwälte schon bereit die Hintertüren für ihre Abmahnungen auszunutzen, da der dafür entscheidende Absatz aus dem Gesetz gestrichen wurde.
Was bleibt ist das Modell der Freifunker das nicht nur konkurrenzfähig ist, sondern auch erprobt und einfach zu implementieren.



hier noch ein paar Links zu den Themen:


https://wiki.freifunk-franken.de/w/Hauptseite

http://www.infranken.de/regional/forchheim/Breitband-und-Bratwurst;art216,1924813

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article155963370/Anwaelte-wollen-weiter-wegen-WLAN-abmahnen.html

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/computer_nt/article156306137/Bundesrat-stimmt-Abschaffung-der-WLAN-Stoererhaftung-zu.html

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/wlan-bundesrat-stimmt-abschaffung-der-stoererhaftung-zu-a-1098294.html

Sonntag, 12. Juni 2016

Webtools die man sich durchaus mal anschauen kann

aus einer Session eines Barcamps das ich letzten Jahres besucht habe, möchte ich euch noch einige Tools vorstellen, die mir dort gezeigt wurden und die ich mal ausführlich getestet habe.



Bei Wisestamp handelt es sich um eine Erweiterung für den Browser Firefox mit der man nicht nur die eigene E-Mailsignatur in einem Webmaildienst verwenden kann, sondern auch diese Signatur in diverse IM Dienste und Social Medias einpassen kann.

zu finden ist dieses unter

http://www.wisestamp.com/


das Tool Unroll.me wirkt auf den ersten blick erschlagend, wenn man die Webseite ansieht weiß man eigentlich garnicht was es kann und wozu es gut sein soll.
Es ist eine Art zusammenfassungsdienst für alle möglichen Plattformen, diese werden dann auf einen Account weitergeleitet und damit kann man dann auch Zeit bei der Bearbeitung der Antworten all dieser Plattformen einsparen.

der Link hierzu lautet:

https://unroll.me/


der Dienst Boomerang ist eine Art Zeitmanagement für Gmail.
mit diesem Dienst kann man festlegen, wann man E-Mails von Googlemail empfangen oder versenden möchte. Eine der durchaus Sinnvollen erweiterungen für Gmail und auch bei mir selbst im Einsatz.

http://www.boomeranggmail.com/de/


das Eierlegende Wollmilchsau Tool Signals 


soll die Verwaltung der eigenen Social Mediakanäle erleichtern. Es analysiert welche Themen grad wo wichtig sind und in wiefern diese sich für das eigene Unternehmen einsetzen lassen
zu finden ist es unter:

http://www.xovi.de/xovi-tool/social_signals/




Wunderlist ist ein Planungstool mit dem man das eigene To do verwalten kann, so richtig überzeugt bin ich davon zwar noch nicht, da es sich für mich kaum von anderen Tools die den selben Anspruch haben abhebt.

https://www.wunderlist.com/de/



Damals wurde es noch als Trello vorgestellt, mittlerweile heißt es Wrike. 
Eine Art verwaltungssoftware für den bereich Arbeitsmanagement die den Anspruch hat über reines Projektmanegement hinauszugehen.

www.wirke.com



Doodle das bekannte Tool um Nutzergruppen gemeinsam einen Termin finden zu lassen, die Bedienung ist nahezu narrensicher 

http://doodle.com/de/



Streak ein zusatztool für Gmail das helfen soll die E-Mails besser zu verwalten, kann man wie ich finde sich durchaus mal anschauen.
www.streak.com


Mite das Zeiterfassungstool für freiberufler und Teams, durchaus brauchbar, da man es sich so einstellen kann, wie man es benötigt.

http://mite.yo.lk/

Ähnlich verhält es sich bei Harvest 

https://www.getharvest.com/


Welches der beiden Tools man für sich entdeckt hat ist so denke ich dem Geschmack des Nutzers überlassen.


und zu guter letzt das Ideenfindungstool Canvanizer übrigens eine Entwicklung die ihren Anfang auf einem der ersten Nürnberger Barcamps nahm

https://canvanizer.com/



Sonntag, 5. Juni 2016

Ist das noch objektiver Journalismus? oder kann das weg?

In einer Zeit in der der Begriff Lügenpresse schon fast inflationär benutzt wird, muss man sich ernsthafter weise die Frage stellen, woher kommt das und vorallem hat dieser Begriff in Teilen evtl. einen grad an Berechtigung erreicht.

Eigentlich war es vor einigen Jahren so, das alle deutschen Medien auf die Italiener eingetreten haben, denn Berlusconi hatte neben seinem eigenen Medienimperium auch durch seinen Posten als Ministerpräsidenten auch Einfluss auf die Staatlichen Sender der RAI Gruppe.
In Deutschland haben wir dieses System geradezu getoppt und das obwohl von hier mit die heftigste Kritik an diesem System kam.
Hier findet nur noch Jubel und Applaus für die herrschenden Parteien statt, Kritik wird nicht mehr geübt, es ist fast wie der Journalismus in einem absolutistisch regiertem Land. Beinahe fühle ich mich so als lässt die Aktuelle Kamera wieder grüßen.


                             Was würde Hanns Joachim Friedrichs über seine Nachfolger sagen?



Auch deshalb weil die Grenzen des Journalismus - der meiner Meinung nach immernoch neutral sein sollte- mit den Grenzen der persönlichen Ansichten eben dieser Journalisten verschwommen sind.
ich hatte vor kurzem einen Disput mit einem Sportreporter zu diesem Thema, der über den offiziellen Twitteraccount seines Arbeitgebers den Nürnberger Fussballtrainer von der Seite angegangen ist.
so etwas kann ich mir eigentlich als Reporter der objektiv berichten soll nicht leisten. Wo bleibt da meine eigene Reputation wo bleibt da das eigentliche Fachliche können? Sicherlich in Kommentaren - wenn diese als solche gekennzeichnet sind ist eine Meinungsäußerung möglich, doch in Sozialen Netzwerken ohne Kennzeichnung als private Meinung trägt dieses weiter zur Schwächung der Glaubwürdigkeit von Journalisten ja des Journalismus im allgemeinen bei.





Auch Vorfälle wie in Köln, Bonn, Dortmund und der vereitelte Anschlag in Düsseldorf finden in den Medien kaum statt weil man die eigene Schere im Kopf wichtiger erachtet als eine objektive Berichterstattung oder gar solche Ausblüten wie zuletzt in Schwäbisch-Gmünd, als ein Kamerateam mit eigens angekarrten Flüchtlingen eine Aufräumung nachstellte. Der mündige Bürger informiert sich nicht mehr bei diesen zumeist überregionalen Medien sondern über soziale Netzwerke oder bestenfalls noch über lokale Medien. Auch solches trägt zum Verfall des Journalismus bei
die Frage lautet kann man diesen Leuten überhaupt noch trauen?

Ein weiteres Beispiel liefert der von mir sehr verherte Roland Tichy dessen Blog ich mittlerweile als eine der wenigen in Deutschland noch fundiert berichtenden Journalistisch geprägten Seiten wahrnehme:
Roland Tichy meint in seinem Blog, das Reiche Vereine wie Greenpeace und „Deutsche Umwelthilfe“ finanzieren Tests wie die gegen Opel, große Medien wie Süddeutsche Zeitung und Spiegel übernehmen die Behauptungen, und die ARD macht tagelang mit unseren Gebührengeldern dafür Werbung in Tagesschau und Talkshows" siehe auch hier:
Die Quelle  http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/nichts-ist-unmoeglich-toyotas-kampf-gegen-den-diesel-der-deutschen/

Ich gehe sogar soweit, wenn ich unabhängigen Journalismus über deutsche Themen lesen will, lese ich ausländische Presseorgane.

Nun liegt es an meinen geneigten Lesern sich ihre Schlüsse hieraus zu ziehen.